Klien will sich empfehlen

Nach dem erfolgreichen Türkei-Grand-Prix (Platz acht, ein Punkt) soll Christian Kliens Formkurve auch beim Formel-1-Wochenende in Monza weiter nach oben zeigen. Für Klien ist es ein wichtiges, weil vorerst letztes Rennen.

Für den Vorarlberger könnte es aber das letzte Rennen in der WM-Saison 2005 sein, denn eine Woche später in Belgien soll wieder Kliens italienischer Teamkollege Vitantonio Liuzzi ins Red-Bull-Cockpit zurückkehren. Im APA-Interview nimmt der F1-Österreicher zu seiner Beziehung zu Monza und seinen Saisonaussichten Stellung.

APA: Was ist das Besondere an Monza, gehört der Kurs zu Ihren Lieblingsstrecken?
Klien: “Das Layout der Strecke erscheint auf den ersten Blick langweilig, trotzdem finden dort immer wieder aufregende und spannende Rennen statt. Durch die langen Geraden und die darauf folgenden Schikanen ergeben sich gute Überholmöglichkeiten. Monza ist mit 360 km/h Spitzengeschwindigkeit die schnellste Strecke im Kalender, gehört allerdings nicht zu meinen Lieblingstrecken.”

APA: Wie sind die Monza-Tests in der vergangenen Woche verlaufen?
Klien: “Der Test war zum Abstimmen des Autos auf den Grand Prix sehr nützlich. Hier in Monza ist es sehr schwierig einen Kompromiss bei der Flügeleinstellung zu finden, weil man auf der Geraden natürlich so wenig Abtrieb wie möglich haben möchte. Dieser fehlt einem dann allerdings beim Bremsen und in den Kurven, speziell in der Parabolica.”

APA: Es heißt, dass nach Monza Teamkollege Vitantonio Liuzzi das Cockpit übernehmen könnte, ist es trotzdem ein Rennen wie jedes andere oder ist der Druck besonders groß?
Klien: “Dieser Grand Prix ist sehr wichtig für mich, weil es vorerst mein letztes Rennen ist. Ich will wie in der Türkei eine gute Leistung erbringen, um dann vielleicht die Chance zu haben, noch weitere Rennen in dieser Saison fahren zu können.”

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