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Klien präsentiert

Nach den Tests in Valencia und Barcelona sowie der Unterschrift bei Jaguar folgte für Österreichs Motorsport-Senkrechtstarter am Freitag in Wien die offizielle Präsentation als frisch gebackener Formel-1-Pilot.     

Christian Klien erlebt zurzeit die aufregendsten Wochen seines noch jungen Lebens. Nach den Tests in Valencia und Barcelona sowie der Unterschrift bei Jaguar folgte für Österreichs Motorsport-Senkrechtstarter am Freitag in Wien die offizielle Präsentation als frisch gebackener Formel-1-Pilot. Standesgemäß wurde der 20-Jährige mit einer noblen Jaguar-Limousine zum Palais Schwarzenberg chauffiert. Nach 268 Testrunden mit der grünen „Raubkatze“ formulierte der Vorarlberger bereits seine Ziele für das Jahr 2004: „Ich möchte eine fehlerfreie Saison absolvieren und den einen oder anderen Punkt holen.“

Klien spürt bereits, dass in den Tests einiges weiter geht. In Barcelona drehte der Youngster erstmals auch bei Regen seine Runden , bei intensiven Reifen-Tests war Klien sogar bereits schneller als sein australischer Teamkollege Mark Webber. „Ich möchte mich langsam ans Limit herantasten. Derzeit bin ich bei 90 Prozent angelangt. Das Schwierige werden die letzten zehn Prozent“, erklärte Klien während seines ersten Österreich-Besuchs als Formel-1-Pilot.

Auch Jaguar ist mit der Entwicklung der Neuverpflichtung hoch zufrieden. „Christian ist schnell, das ist das Wichtigste. Jeder im Team hat bereits erkannt, dass er das Potenzial hat. Ihn kann jetzt nichts mehr stoppen“, meinte Nav Sidhu, der offizielle Jaguar-Sprecher. Das englische Team mit Sitz in Milton Keynes hat laut Sidhu in der am 7. März in Melbourne beginnende Saison viel vor:
„Jeder in der Formel 1 ist unter Druck. Keiner ist hier, um zu spielen. Wir müssen 2004 einen Schritt vorwärts machen.“ Der neue Jaguar R5 wird übrigens am 18. Jänner in Barcelona präsentiert.

Helmut Marko, der Mann für die Nachwuchsförderung im Red-Bull-Junior-Team, hat den Deal zwischen Klien und Jaguar eingefädelt. Er ist von der Qualität seines Schützlings felsenfest überzeugt. „Er hat das Talent, den Speed, ist im Kopf stark genug und arbeitet sehr gut“, fasste der Ex-Formel-1-Pilot Kliens Qualitäten zusammen. An den Sprung Kliens in die Königsklasse glaubte Marko bereits unmittelbar nach dem großen Sieg im Marlboro-Masters in Zandvoort: „Von diesem Moment an war klar, dass der nächste riskante, aber logische Schritt der Formel-1-Einstieg ist.“

Mit diesem „Risiko“ kann Klien gut leben. „Klar, in Zukunft wartet sehr, sehr harte Arbeit. Aber ich gehe das locker an, mache mir keinen Druck und keinen Stress. Ich werde am Boden so locker bleiben, wie ich jetzt bin.“

Derzeit eilt Klien aber von Termin zu Termin, am Freitag folgte der Jaguar-Präsentation die Ehrung zum österreichischen Automobilsportler des Jahres 2003. In der kommenden Woche geht es mit viertägigen Tests in Jerez weiter, wobei der vierte und letzte Tag unter dem Motto „Wet Test“ steht. „So ein Testtag ist unglaublich anstrengend. Am Abend möchte ich nur noch schlafen“, fasste Klien seinen derzeitigen Alltag zusammen.

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