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Klien: "Muss mich durchbeißen"

Christian Klien ist am Wochenende in Melbourne zur Untätigkeit gezwungen gewesen. Im Gegensatz zu einigen anderen Teams lässt Honda im Freitag-Training nur seine beiden Rennpiloten antreten.

Gemäß neuem Reglement dürfen pro Training nur noch zwei Autos eingesetzt werden. Die Fahrer dürfen allerdings für jede Session gewechselt werden, sodass etwa für BMW-Sauber Sebastian Vettel einige Runden drehte.

Klien kam als Ersatzfahrer nicht zum Einsatz, hofft aber längerfristig auf eine Rückkehr in ein Formel-1-Cockpit. “Natürlich würde ich lieber Rennen fahren, aber zumindest dieses eine Jahr muss ich mich durchbeißen”, erklärte Klien am Rande des Grand Prix von Australien. “Die Chance auf ein Renncockpit ist hier aber sehr groß.” Der Vertrag des 34-jährigen Brasilianers Rubens Barrichello läuft mit Saisonende aus, neben Klien spekulieren aber auch die englischen Honda-Talente James Rossiter (23) und Mike Conway (22) auf den Platz. “Die beiden sind aber keine Konkurrenten für mich. So viel traue ich mich sagen. Mittlerweile bin ich in einer anderen Position”, meinte Klien. Der 24-Jährige verweist auf 48 Grand-Prix-Starts und 14 WM-Punkte. “Ich bin mir bewusst, dass die Aufgabe nicht einfach ist, aber im besten Fall will ich im kommenden Jahr schon wieder Rennen fahren”, erklärte Klien. “Heuer kann ich mich nur über konstant gute Arbeit empfehlen.”

Bei Honda hat Klien einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben, in dem nur für 2007 seine Position als Testfahrer festgeschrieben ist. Danach wird neu verhandelt. An Rennwochenenden kommt der Vorarlberger aber vorerst nur dann zum Einsatz, wenn einer der beiden Einserpiloten Jenson Button und Rubens Barrichello verhindert ist.

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