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Klien hielt Fisichella in Schach

Christian Klien erledigte seinen Job bei den Testfahrten in Jerez picobello. Mit der siebtbesten Zeit am zweiten Trainingstag klassierte er sich im Force India vor namhafter Konkurrenz.

Der Hohenemser entschied auch das Duell gegen Mitbewerber Giancarlo Fisichella, der Neunter wurde, für sich. “Er gab einen Leistungsausweis ab”, meinte Vater Johannes Klien zufrieden. “Christian hat gezeigt, dass er sich mit gleichem Material auch gegen routinierte Kollegen durchsetzen kann.”

Fisichella hatte in Jerez gegenüber Klien den Vorteil, das Auto an zwei Tagen fahren – und damit besser abstimmen – zu können. Mit 102 Runden war der Italiener auch 15 Runden länger unterwegs als der Vorarlberger. “Es war nicht die einfachste Übung”, so Vater Klien. “Es waren 20 Autos den ganzen Tag über unterwegs, da gab es sehr viel Verkehr. Außerdem war die Strecke gerade am Morgen sehr rutschig.” Was Fisichella zum Verhängnis wurde, der sich gleich einen Ausritt leistete.

Für Klien sind die Testfahrten damit beendet, am Donnerstag werden Vitantonio Liuzzi und Ralf Schumacher für Force India ins Cockpit steigen. Der Rennstall wird nach Jerez festlegen, wer neben Adrian Sutil das zweite Cockpit für die WM 2008 bekommt. Johannes Klien: “Jetzt liegt die Entscheidung beim Team, wir können nur warten.”

Kliens Vorteil: Er kennt die Force-India-Mannschaft um Multimillionär Vijay Mallya gut – neben Teamchef Colin Kolles hat vor allem Chef-Konstrukteur Mike Gascoyne bei der Verpflichtung ein gewichtiges Wort mitzureden. Der britische Star-Designer äußerte sich schon beim Spyker-Test von Klien im Juli in Spa positiv über den Hohenemser und meinte jetzt: “Klien ist mit seiner vierjährigen F1-Erfahrung einer der besten Leute, die derzeit auf dem Markt sind. Und Dank der Geldspritze von Vijay Mallya brauchen wir keinen Bezahlfahrer mehr.” Gascoyne war vom Feedback, das Christian über das Auto gibt, beeindruckt. Auch Stammpilot Adrian Sutil brachte Klien als sein Kollege in die Poleposition.

Die Tagesbestzeit in Jerez ging an Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes, Ferrari-Weltmeister Kimi Räikkönen kam auf Rang vier.

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Force India F1 Team

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