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Klien auf dem 20. Rang

Der amtierende Weltmeister Michael Schumacher steuert im sechsten Formel-1-Saisonrennen seinen sechsten Sieg an. Christian Klien landete in Jaguar auf Rang 20.

Michael Schumacher hat beim „Vorspiel” in Monte Carlo die Konkurrenz klar ausgestochen. Schumacher erzielte im Freien Training für den Klassiker in Monaco klare Bestzeit vor dem BAR-Testpiloten Anthony Davidson und seinem Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello.

Sein Bruder Ralph hatte hingegen Pech. Wegen eines Motorschadens im freien Training am Donnerstag wurde der Wahl-Salzburger ausgerechnet beim Grand-Prix-Klassiker am Sonntag (14:00 Uhr) auf dem engen Stadtkurs um zehn Plätze nach hinten strafversetzt.

Für Formel-1-Rookie Christian Klien wurde das gute erste Abtasten (Platz 17 nach 29 Runden) durch einen Defekt im zweiten freien Training beim Casino getrübt. „Ich kam gut zurecht mit der Strecke, aber kurz vor dem Bremspunkt der Kurve ging der Motor aus und ich konnte den Wagen ohne Servolenkung und Bremse nicht mehr vor der Leitschiene abfangen”, erklärt der Vorarlberger, dessen Bolide am Heck (u.a. rechte Radaufhängung gerissen) stark beschädigt wurde. „Ich hoffe, dass der Motor noch zu retten ist”, meinte Klien. Falls nicht, so würde er so wie sein Jaguar-Kollege Mark Webber (AUS), dessen Bolide nach einer halben Stunde mit Feuer am Heck ausrollte, auf Grund des neuen Motor-Reglements um zehn Plätze, in seinem Fall ans Ende des Feldes, zurückversetzt.

Klien hatte immerhin 45 Runden gedreht und war begeistert nach den ersten Fahrten auf dem engen Stadtkurs. „Es ist ein aufregendes Gefühl und extrem, wie die Geschwindigkeit auf einen wirkt. Man ist absolut am Limit, darf sich keinen Fehler erlauben. Daher ist die Anspannung größer als auf anderen Strecken.”

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