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Klien als Simulatortester an Williams-Sensation beteiligt

Der Vorarlberger Christian Klien absolviert für Williams an Rennwochenenden regelmäßig Simulatortests.
Der Vorarlberger Christian Klien absolviert für Williams an Rennwochenenden regelmäßig Simulatortests. ©EPA; APA
Der Sensationssieg von Pastor Maldonado am Sonntag im Formel-1-Grand-Prix von Spanien hat österreichische Hintermänner.
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Nicht nur Mitbesitzer Christian “Toto” Wolff und Fahrercoach Alexander Wurz spielen bei Williams eine Rolle, auch der Vorarlberger Christian Klien arbeitet seit dieser Saison für das englische Traditionsteam. Der frühere Formel-1-Pilot absolviert für Williams an Rennwochenenden regelmäßig Simulatortests.

Vorarlberger überprüft Daten von Freitagstrainings

Auch am Freitag, als Überraschungsmann Maldonado auf dem Circuit de Catalunya noch seine freien Trainingsrunden absolvierte, saß Klien in der Williams-Fabrik in Grove im Simulator. Die von der Strecke übermittelten Daten werden überprüft und verfeinert, das praktizieren mittlerweile alle Topteams so. “Es ist wichtig für den Job, dass man schon einmal Formel 1 gefahren ist”, meinte Klien im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur.

“Durch die Erfahrung kann man bessere Vergleiche ziehen.”Weil während der Saison kaum noch Testfahrten erlaubt sind, sind die Simulatoren bereits sehr nahe an der Realität. “Die Stammpiloten nutzen sie als Training, wir überprüfen damit die Daten”, erklärte Klien. Das passiert an den Rennwochenenden stets am Freitag nach dem freien Training. Lediglich beim Klassiker nächste Woche in Monaco muss Klien passen, weil er in Australien Tests in der beliebten V8-Supercar-Serie absolviert. Nächste Saison möchte der 29-Jährige dort Einsatzfahrer sein.

Klien: “Das Auto ist deutlich besser als letztes Jahr”

Vorerst leistet Klien aber seinen kleinen Beitrag zum Erfolg von Williams. Zwei Ingenieure, mit denen er bereits zusammengearbeitet habe, seien auf ihn zugekommen. Der Leistungssprung in Barcelona hat auch Klien überrascht. “Das Auto ist deutlich besser als letztes Jahr, das hat man schon gesehen”, erinnerte der 49-fache GP-Starter. Vergangene Woche in Mugello seien zudem zahlreiche neue Teile getestet worden. “Ob die der Wunderschritt waren, weiß ich nicht. Heuer ist vieles nicht erklärbar.”

“Das letzte Quäntchen für ganz vorne sind die Reifen”

Klien sieht Williams im vorderen Mittelfeld. “Aber kein Team ist überlegen wie letztes Jahr Red Bull. Vorne hat es sich ganz eng zusammengeschoben”, sagte Österreichs bisher letzter Formel-1-Pilot. Gleiches gelte für das Mittelfeld. “Das letzte Quäntchen für ganz vorne sind die Reifen”, erkannte Klien. Die sind vielen Teams auch nach fünf Rennen noch ein Rätsel, lassen sich im Simulator auch nicht wirklich nachbilden.

“Die Saison ist extrem offen”, sagte Klien. Ein Fahrer sticht für den Vorarlberger bisher aber heraus: Fernando Alonso. Der Ferrari-Star ist nach Platz zwei in seinem Heimrennen punktegleich mit WM-Leader Sebastian Vettel im Red Bull. “Alonso hat ein unterlegenes Auto, aber er nützt jede noch so kleine Chance”, betonte Klien. “Er ist der kompletteste Fahrer, der aus seinem Paket das meiste herausholt.” Damit ist der Spanier auch im Ferrari ein Titelanwärter.

(APA)

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