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Kleinparteien kämpfen mit Gegenwind

Vor dem Sommer hatte es noch ganz danach ausgesehen, als würde die Parteienlandschaft zersplittern: Von „italienischen Verhältnissen“ wer die Rede. Mit sieben (statt bisher fünf) Parlamentsparteien werde Österreich unregierbar.

Zumindest zwei Kleinparteien hatten sich vor einem Monat noch beste Chancen ausrechnen können, mehr als vier Prozent zu erreichen und damit ins Hohe Haus zu kommen: Fritz Dinkhauser mit seiner gleichnamigen Liste und das Liberale Forum.

Vor allem Dinkhauser war der Medienstar gewesen, nachdem er in Tirol bei den dortigen Landtagswahlen auf Anhieb 18 Prozent und damit Platz zwei geschafft hatte. Übrig geblieben ist davon nichts mehr. Um Dinkhauser ist es ruhig geworden. Jüngsten Umfragen zufolge muss er damit rechnen, nur drei Prozent zu erreichen. Gründe dafür gibt es viele.

Dinkhauser selbst beklagt sich etwa darüber, an keinem TV-Duell teilnehmen zu können. Im Unterschied zu Werner Faymann und Co. entgeht ihm damit (beinahe) ein Millionenpublikum. Weiterhin Chancen auf einen Einzug ins Hohe Haus konstatiert der Politikberater Peter Hajek indes dem Liberalen Forum. Aber auch Heide Schmidt und Co. müssen offensichtlich zittern: Hajek sieht sich an das BZÖ bei den letzten Nationalratswahlen erinnert. Die Partei von Jörg Haider schaffte damals mit Ach und Krach exakt 4,1 Prozent.

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