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#klartext-Fazit: Van der Bellen Favorit bei Jugendlichen

©VOL.AT/Paulitsch
Bregenz - Am Mittwoch fand die Podiumsdiskussion #klartext im Festpielhaus in Bregenz statt. Die Kandidaten für den Bundespräsidentenposten stellten sich den Fragen von 1.600 Schülern.

Nach der Podiumsdiskussion, die von der “Schülerunion Vorarlberg” organisiert wurde, steht für die Schüler ihr Favorit fest. Bei den Jugendlichen punktet Van der Bellen. Schon vor dem Start der Diskussion wurde eine Abstimmung durchgeführt und dort siegte er mit 35 Prozent. Nach der Diskussion würden laut Umfrage sogar 41 Prozent der anwesenden Schüler Van der Bellen ihre Stimme geben. Auch ÖVP-Kandidat Andreas Khol kam bei den Jugendlichen gut an.

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Fragen der Schüler nicht beantwortet

Auch wenn die Schüler die Möglichkeit zu schätzen wussten, dass sie den Politikern direkt Fragen stellen konnten, waren dennoch einige enttäuscht. Laut den Schüler wurde zu viel über Internationales gesprochen und die Fragen der Schüler zu sehr ausgeklammert.

“Mehr Anstöße geben”

Landeshauptmann Markus Wallner wünscht sich vom künftigen Bundespräsidenten, dass er der Regierung “Anstöße” gibt. Er würde schon wollen, dass das Staatsoberhaupt die Regierung in wichtigen Themen zu sich holt, “auch öffentlich”, und sagt: “Warum geht da nichts weiter?”

Als eines dieser “wichtigen Themen” nannte der Landeshauptmann in einem Vorgespräch zu einer Podiumsdiskussion der Kandidaten zur Bundespräsidentwahl in Bregenz etwa den Bereich der Bildung. In Sachen Asyl hätte Fischer nach Wallners Ansicht früher einschreiten und sagen können: “Haben wir da Lösungen? Geht’s da weiter? Was macht die Bundesregierung?”

Er, Wallner, glaube nicht, dass der Bundespräsident keine Möglichkeiten habe. Am Ende des Tages sei er Oberbefehlshaber des Bundesheers. “Wer hätte gedacht, dass wir in diesen Zeiten wider darüber diskutieren, ob wir an den Grenzen Einsätze des Bundesheers benötigen?”, fragte der Landeshauptmann.

Als besonders wichtig erachtete Wallner außerdem das Pflegen von internationalen Kontakten. “Das hat der amtierende Präsident (Heinz Fischer, Anm.) relativ gut genützt, das muss man lobenswert erwähnen”. Fischer habe auf seine Reisen viele Wirtschaftsvertreter mitgenommen, da gehe es immer auch um Aufträge und Arbeitsplätze. “Ich würde mir erwarten, dass ein Bundespräsident – wer immer es wird – diese Aufgabe besonders ernst nimmt”, so Wallner.

Froh das alles reibungslos ablief

Nadja Hagspiel organisierte mit ihrem Team die Podiumsdiskussion. Auf welche Hindernisse sie beim Organisieren gestoßen ist, erklärt sie im VOL.AT-Gespräch.

Die ganze Diskussion zum Nachsehen:

 

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