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Kino.to-Gründer droht lange Haftstrafe

Prozess gegen Kino.to-Gründern in Leipzig
Prozess gegen Kino.to-Gründern in Leipzig ©EPA
Als Chef des illegalen Filmportals "Kino.to" nahm ein 39-jähriger Leipziger Millionen ein. Der 39-Jährige steht seit Dienstag wegen der massenhaften Verletzung von Urheberrechten vor Gericht.
Kino.to unter neuem Namen aktiv
Musik und Filme aus dem Internet

In Leipzig muss sich seit Dienstag der Gründer und Chef des illegalen Filmportals Kino.to verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 39-Jährigen die massenhafte Verletzung des Urheberrechts vor. Er soll über Werbeanzeigen mehr als 6,6 Millionen Euro kassiert haben.  Im Jahr 2011 sperrten die Behörden die Webseite, über die mehr als 135 000 illegale Kopien von Kinofilmen, Serien und Dokumentationen erreichbar waren.

Vier Millionen Besucher am Tag

Laut Anklage soll er zusammen mit weiteren Drahtziehern täglich bis zu 3000 neue Links zu illegal kopierten Filmen und Serien in das Portal eingestellt haben. Auf diese Weise machten sie Kino.to zu einer der meistgeklickten Webseiten mit bis zu vier Millionen Besuchern am Tag. Als der Druck der Behörden auf das illegale Portal zunahm, verlegte die Gruppe den Standort der Server von den Niederlanden nach Russland.

6,6 Millionen Euro über Werbeanzeigen

Geld verdiente die Gruppe über Werbeanzeigen, die auf der Seite geschaltet wurden. Mehr als 6,6 Millionen Euro sollen zwischen März 2008 und Juni 2011 zusammengekommen sein.  Der Anwalt des Angeklagten sagte, der Leipziger habe sich unter anderem ein Leben auf Mallorca finanziert.

Am 22. Mai soll der Prozess gegen den 39-Jährigen vor dem Landgericht fortgesetzt werden. Dieses hatte zuletzt im April einen 29 Jahre alten Hamburger zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Er hatte als Chef-Programmierer für Kino.to gearbeitet.

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