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"Kindesmörder muss volle Härte des Gesetzes treffen!"

Wien/Bregenz - Empört und entsetzt über die Ermordung eines Kleinkinds in Vorarlberg zeigt sich FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl am Dienstag in einer Aussendung.

Als besonders gravierend empfindet es Kickl, dass der vorbestrafte serbische Gewalttäter nicht schon längst abgeschoben worden sei. Dann hätte der “Verbrecher” gar nicht erst die Gelegenheit gehabt, gegen den dreijährigen Buben gewalttätig zu werden. Außerdem sei die Frühpension des Kriminellen energisch zu hinterfragen. Es sei absurd, dass ein 25-jähriger vorbestrafter Nicht-Staatsbürger in Österreich in den Genuss einer Frühpension komme. Dies zeige, dass etwas grundsätzlich faul sei im Staate Österreich. Die FPÖ werde diesen Umständen mit parlamentarischen Anfragen auf den Grund gehen, erklärt Kickl weiter. 

Kindesmisshandlung müsse wesentlich energischer bekämpft werden, fordert Kickl. Allein von Jänner bis September 2010 habe es 1.613 Anzeigen wegen Körperverletzung an Kindern gegeben. Dies seien alarmierende Zahlen, und auch die Dunkelziffer werde entsprechend hoch sein, vermutet der freiheitliche Generalsekretär. Gegen Kriminelle, die sich an Kindern vergehen, müsse mit der vollen Härte des Gesetzes vorgegangen werden. Auch die Jugendwohlfahrt, die auch in diesem Fall wieder einmal nichts bemerkt habe, sei hier in die Pflicht zu nehmen. Die zuständigen Behörden müssten in Problemfällen bei ganz offensichtlich dysfunktionalen Familienverhältnissen wesentlich offensiver vorgehen.

Den flüchtigen Verbrecher müsse nach seiner Festnahme die volle Härte des Gesetzes treffen, stellte Kickl klar. Wer sich an Kindern vergehe, habe keine Nachsicht zu erwarten, so der freiheitliche Generalsekretär abschließend.

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