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Kindesabnahmen: Liste JETZT fordert erneut Ombudsstelle

Die Liste JETZT fordert eine Ombudstelle für Kindesabnahmen.
Die Liste JETZT fordert eine Ombudstelle für Kindesabnahmen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Am Donnerstag hat die Liste JTZT ihre Forderung nach einer unabhängigen Bundes-Ombudsstelle für Menschen, die von ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigten Kindesabnahmen betroffen sind, erneuert.

Zudem solle der Rechnungshof private Einrichtungen überprüfen können.

Liste JETZT: Ombudsstelle für Kindesabnahmen

Kindesabnahmen passieren in Österreich laut JETZT-Obfrau Maria Stern zu häufig - etwa doppelt so oft wie in Relation gesetzt in Deutschland. Dabei sollte dies "die letzte Möglichkeit sein", nachdem alle anderen Mittel ausgeschöpft worden sind.

Die Liste JETZT forderte eine großangelegte Reform der diesbezüglichen Gesetzgebung: Neben der Ombudsstelle, in der auch ehemalige Heimbewohner vertreten sein sollen, und der Überprüfung durch den Rechnungshof solle es etwa auch bundeseinheitliche Richtlinien für psychiatrische Gutachten im Bereich der Familiengerichtsbarkeit geben.

Jurist unterstützt Forderung

Der auf Kindesabnahmen spezialisierte Jurist Josef Maitz unterstützte die Forderungen. Er betonte zudem, dass sich im weitaus größten Teil der Fälle die Eltern selbst an das Jugendamt wenden, da sie mit ihrer Lebenssituation überfordert sind. Die meisten Kindesabnahmen würden dann im Zuge der Intensivbetreuung passieren, wenn die Eltern den strengen Vorschriften der "Küchenspione" nicht entsprechen können. Auch etwaige psychische Probleme der Kinder wie ADHS würden nicht berücksichtigt.

Der Anwalt kritisierte zudem, dass bei der Jugendwohlfahrt der Grundsatz der Unschuldsvermutung nicht gegeben sei. Für eine Kindesabnahme würden oft schon anonyme Hinweise reichen. Maitz forderte, dass anonyme Hinweisgeber spätestens bei der Verhandlung als Zeugen aussagen müssten.

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(APA/Red)

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