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Kinderrechte weltweit millionenfach verletzt

150 Millionen Kinder müssen hart arbeiten
150 Millionen Kinder müssen hart arbeiten ©APA (epa)
Millionen Kinder haben weltweit kein Recht, Kind zu sein. Sie sind nach einer Bestandsaufnahme des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel. Demnach müssen 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren hart arbeiten und können deshalb nicht zur Schule gehen. Allein 2007 seien 51 Millionen Kinder ohne Geburtsurkunde zur Welt gekommen, hieß es.

Ohne Geburtsurkunde hätten Kinder kaum Chancen auf eine Schulausbildung und seien Kriminellen schutzlos ausgeliefert. Zudem sitzen mindestens eine Million Kinder meist rechtlos und ohne schweres Verbrechen in Gefängnissen. Mehr als 18 Millionen Kinder leben in Familien, die nach Kriegen und Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen mussten.

Jedes dritte Mädchen in Entwicklungsländern wird als Kind verheiratet, obwohl das Heiratsalter leicht ansteigt. Fortschritte gibt es auch im Kampf gegen die Genitalverstümmelung: In vielen afrikanischen Ländern sinkt der Anteil der Mädchen, die beschnitten würden.

Die UNICEF trug die Daten aus Statistiken und aus eigenen Befragungen zusammen. Die Datenlage ist meist mangelhaft. Aus diesem Grund bleibt das gesamte Ausmaß der weltweiten Kinderrechtsverletzungen unbekannt.

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