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Kinderonkologie: ÖVP wehrt sich gegen FPÖ-Zwischenrufe

©VN/Steurer, Hartinger
Kein Verständnis hat VP-Gesundheitssprecherin Martina Rüscher für die zunehmend destruktive Rolle der FPÖ in Sachen Kinderonkologie am Krankenhaus Dornbirn.
FPÖ und Grüne gegen Onkologie-Entscheidung
Keine Zulassung für Kinderonkologin

„Die Aussagen von Klubobmann Daniel Allgäuer in dieser Causa haben nichts mehr mit Sachpolitik zu tun. Die fortwährenden Angriffe auf Landesrat Bernhard sind wohl einmal mehr auf fehlende inhaltliche Alternativvorschläge von freiheitlicher Seite zurückzuführen“, so Rüscher.

FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer schrieb in einer Aussendung, dass die jüngsten Aussagen von ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard im Hinblick auf die Kinderonkologie Zweifel aufkommen lassen würden, ob er in der Politik gut aufgehoben sei. “Für den Erhalt der kinderonkologischen Betreuung im Land, wie sie unter einem Dr. Ausserer möglich war, braucht es Politiker, die auch wirklich dahinter stehen.” Zu meinen, dass das Thema ‘so eine Art nicht mit Politik in Verbindung gebracht werden solle’, sei für einen Gesundheitspolitiker ein starkes Stück, so Allgäuer.

Keine “Retrolösung”

Auch der beständige Rückgriff von Seiten der FPÖ auf die Zeit von Primar Ausserer ist für Rüscher eine bewusste Irreführung der Bevölkerung und vor allem der Betroffenen: „Allgäuer und Co. streuen hier den Menschen Sand in die Augen. Sie ignorieren konsequent den Umstand, dass die Betreuungssituation in der Ära Ausserer österreichweit eine Ausnahmesituation war, weil der Primar Außergewöhnliches – unter höchstem persönlichen Einsatz – geleistet hat.” Die Rahmenbedingungen hätten sich in der Abteilung jedoch geändert. Auch sei der Markt für Kinderonkologen hart umkämpft.

Für Rüscher ist klar, dass die Neuaufstellung der Kinderonkologie in Dornbirn nur in enger Abstimmung mit der Uni-Klinik in Innsbruck erfolgen kann und das die personelle Ausstattung in Dornbirn sich an den Gegebenheiten des Marktes an verfügbaren Spezialisten zu orientieren hat: „Klar ist, dass diese Neuausrichtung der Station Zeit braucht, bis alle Puzzleteile ineinander greifen. Klar ist auch, dass Landesrat Christian Bernhard diese Neuausrichtung mit aller Kraft unterstützt!“

(Red.)

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