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Kinderkrankheit: Virus breitet sich im Rheintal aus

Besonders oft sind Kinder unter zehn Jahren von HFM betroffen
Besonders oft sind Kinder unter zehn Jahren von HFM betroffen ©Wikipedia
Eine hochansteckende Viruskrankheit breitet sich derzeit im benachbarten Schweizer Rheintal aus. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFM) tritt vor allem bei Kindern unter zehn Jahren auf. Auch in Vorarlberg konnten in letzter Zeit mehr Krankheitsfälle beobachtet werden.


Erste Symptome sind Müdigkeit, Fieber, Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Signifikant ist ein Hautausschlag mit kleinen Bläschen an Händen, Füßen und in der Mundhöhle, welcher für Kinder äußerst schmerzhaft ist.

Häufung von Krankheitsfällen in Vorarlberg

Dr. Wolfgang Grabher, Abteilungsvorstand für Gesundheitsdienste am Land Vorarlberg, bestätigte gegenüber VOL.AT ein derzeit vermehrtes Auftreten der Krankheit. Generell handle es sich bei HFM aber um eine häufig vorkommende Kinderkrankheit, die im Normalfall harmlos sei. Gefährlich werde es, wenn Kinder zu wenig Nahrung und Flüssigkeit zu sich nehmen. Dann sei eine stationäre Behandlung notwendig.

Keine genaue Zahl der erkrankten Kinder

In zwei Drittel der Krankheitsfälle verläuft die Krankheit asymptomatisch. Das Kind wird zwar mit dem Erreger infiziert, es kommt jedoch zu keinem merklichen Ausbruch der Krankheit. Eine genaue Zahl von aktuellen Erkrankungen kann Grabher nicht nennen: „Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine in Österreich nicht meldungspflichtige Krankheit, daher ist uns keine absolute Zahl bekannt.“

Hoch ansteckende Infektionskrankheit

Die Übertragung erfolgt direkt von Mensch zu Mensch. Meist durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen. Gelegentlich ist auch ein fäkal-orale Ansteckung, durch mit Stuhl infizierten Gegenständen, möglich. Das Virus tritt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten auf. Kleinkinder gelten als besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht ganz ausgebildet ist.

 

Vietnam
Vietnam ©Die in Asien stark verbreitete Krankheit tritt in Europa seit einigen Jahrzehnten auf (AP)

Schutz durch Händewaschen

HFM ist eine weltweit vorkommende Infektionskrankheit. In Vorarlberg verlief die Krankheit bisher harmlos, im asiatischen Raum jedoch hatte das Virus schon schwerwiegendere Folgen: 2012 starben beispielsweise in Kambodscha rund 50 Kinder innerhalb von drei Monaten. Die Kinder waren im Alter zwischen drei Monaten und elf Jahren. In Vietnam infizierten sich im Jahr 2011 sogar mehr als 110.000 Menschen, 166 von ihnen starben.

Einziger Schutz gegen das Virus bieten Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und die direkte Kontaktvermeidung mit Erkrankten. Bisher gibt es keine Impfung.

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