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Kinderbetreuungen sollen Sommer-Bedarf erheben

Land, Gemeinden und Sozialpartner fordern Flexibilität
Land, Gemeinden und Sozialpartner fordern Flexibilität ©APA
Das Land Vorarlberg, der Gemeindeverband und die Sozialpartner haben die Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen am Donnerstag aufgefordert, den Bedarf der Familien für die Sommermonate frühzeitig zu erheben.

Derzeit nähmen Eltern für die Betreuung der Kleinsten teilweise Urlaub in Anspruch, daher müssten sie im Sommer arbeiten. Darauf müsse man sich einstellen, hieß es.

Frühzeitige Bedarfserhebung

Die Corona-Krise zwinge zu vorsorglichen Überlegungen, wie die Kinderbetreuung in Vorarlberg auch im Sommer im notwendigen Ausmaß sichergestellt werden kann. Die Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen sollten daher ihre Ferienzeit-Regelungen den Bedürfnissen der Familien anpassen. Man empfehle eine frühzeitige Bedarfserhebung, um die Öffnungszeiten und den Personaleinsatz gut planen zu können, so die zuständige Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP). Derzeit stehe die Betreuung vor allem jenen Eltern offen, die beruflich nicht abkömmlich seien oder keine andere Möglichkeit haben. Das müsse weiterhin gelten.

Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin von Dornbirn und Vizepräsidentin den Gemeindeverbands, bedankte sich bei den Eltern, bei den Kinderbetreuungseinrichtungen und deren Pädagoginnen, die derzeit Zeitguthaben und Urlaub abbauten. "Es ist unsere große Bitte, dass sie dann wieder bereitstehen, wenn die Eltern in ihren Betrieben dringend gebraucht werden", so Kaufmann an die Träger der Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Hämmerle pocht auf Flexibilität

AK-Präsident Hubert Hämmerle hielt es für "unabdingbar", dass in der Coronakrise auch die öffentlichen Einrichtungen flexibel reagierten und die Arbeitenden unterstützten, wenn es darum gehe, die Wirtschaft zum gegebenen Zeitpunkt wieder hochzufahren. "Eine Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen ist eine wesentliche Voraussetzung dafür. Wir alle müssen zusammenhalten, damit nach der Krise der wirtschaftliche Schaden möglichst verringert werden kann", betonte er. Den Zusammenhalt beschwor auch WK-Präsident Hans Peter Metzler. Derzeit seien viele Arbeitnehmer gezwungen, Urlaub abzubauen und wohl spätestens in den Sommermonaten für die Betreuung dann noch mehr Urlaub zu nehmen. Das könne keine funktionierende Praxis zur Kompensation eines fehlenden Betreuungsangebots sein. Alle seien im Sinne einer gemeinsamen Lösung gemeinsam gefordert.

(APA)

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