Kinder nach Störung bei BASF in Ludwigshafen in Klinik

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Nach einer Störung beim Chemiekonzern BASF sind bis zu zehn Kilogramm des gesundheitsschädlichen Stoffes Trimethylamin ausgetreten. Wie das Unternehmen am Montag berichtete, klagten anschließend Erzieherinnen und Kinder eines Kindergartens über Halskratzen und Augenbrennen.

Drei der Kinder wurden vorsorglich in umliegende Kliniken gebracht, konnten nach kurzer Zeit jedoch wieder entlassen werden.
Anrainer des Werkteils Nord der BASF hätten sich zudem über eine Geruchsbelästigung beklagt, sagte Firmensprecher Christian Siemens. Das hoch entzündliche und nach faulen Fischen riechende Gas wurde freigesetzt, als eine betriebseigene Abgasverbrennungsanlage kurzzeitig überlastet war. Die Abgase zogen über die Stadtteile Oppau, Oggersheim und Edigheim. Messwagen der BASF hätten in den betroffenen Stadtteilen Amingeruch, aber keine erhöhten Messwerte festgestellt.

Trimethylamin gilt als hochentzündlich und gesundheitsschädlich beim Einatmen. Es wirkt reizend auf Augen, Atemwege und Haut. Trimethylamin wird unter anderem als chemischer Katalysator eingesetzt

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