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Kimi erobert Poleposition

Mit der ersten Pole-Position seiner Formel-1-Karriere hat Kimi Räikkönen Weltmeister Michael Schumacher für den Großen Preis von Europa am Sonntag auf dem Nürburging (14:00 Uhr) den Kampf angesagt.

Der finnische McLaren-Mercedes-Pilot war am Samstag mit 1:31,523 Minuten vor dem in der WM führenden Ferrari-Star (1:31,555) sowie den zwei Williams-BMW-Fahrern Ralf Schumacher (1:31,619) und Juan Pablo Montoya (1:31,765) der schnellste Mann.

„Das wird sehr interessant morgen. Ich hoffe, dass wir in Bezug auf die Strategie die richtige Lösung haben“, meinte der dreifache Nürburgring-Gewinner Michael Schumacher. Der fünffache Champion liegt in der WM-Wertung vor dem neunten von 16 Läufen mit 54 Punkten vor Räikkönen (51) und kann am Nürburgring als erster Fahrer der Formel-1-Geschichte die 1.000-Punkte-Schallmauer durchbrechen sowie seinen 50. Sieg für Ferrari holen. Sein 23 Jahre alter Konkurrent, der in dieser Saison schon zwei Mal in der ersten Startreihe stand, war überrascht über sein Ergebnis: „Es ist ein tolles Gefühl.“ Mercedes-Sportchef Norbert Haug freute sich unbändig: „Das war eine Superrunde von Kimi. Ich habe nicht mit der Pole gerechnet. Es war nicht einfach, auf Platz eins zu fahren.“

Für Ralf Schumacher sind die Chancen auf einen neuen Vertrag bei BMW-Williams gestiegen. Einen Tag nachdem sich der deutsche Autokonzern und der Rennstall des Briten Frank Williams über eine Fortsetzung ihrer Formel-1-Kooperation bis 2009 geeinigt hatten, signalisierten sowohl Schumacher-Manager Willi Weber als auch BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit zwischen dem Team und dem 27 Jahre alten Piloten. Die Verträge des Deutschen und seines Teamkollegen Montoya laufen im kommenden Jahr aus. „Ich halte unsere Fahrer für eine der stärksten Kombinationen in der Formel 1 und sehe keinen Grund, warum wir nicht über 2004 hinaus weiter mit Ralf und Juan Pablo weiterfahren können“, sagte Theissen. Manager Weber meinte: „Wir können jetzt nur Signale senden.“ Ralf Schumacher fährt seit 1999 für Williams. BMW ist seit 2000 Partner und Motorenlieferant der Briten.

Startaufstellung:
1. Reihe:
Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes): 1:31,523 Minuten
Michael Schumacher (Ferrari): 1:31,555

2. Reihe:
Ralf Schumacher (Williams-BMW): 1:31,619
Juan Pablo Montoya (Williams-BMW): 1:31,675

3. Reihe:
Rubens Barrichello (Ferrari): 1:31,780
Jarno Trulli (Renault): 1:31,976

4. Reihe:
Olivier Panis (Toyota): 1:32,350
Fernando Alonso (Renault): 1:32,424

5. Reihe:
David Coulthard (McLaren-Mercedes): 1:32,742
Cristiano da Matta (Toyota): 1:32,949

6. Reihe:
Mark Webber (Jaguar-Cosworth): 1:33,066
Jenson Button (BAR-Honda): 1:33,395

7. Reihe:
Giancarlo Fisichella (Jordan-Ford): 1:33,553
Ralph Firman (Jordan-Ford): 1:33,827

8. Reihe:
Heinz-Harald Frentzen (Sauber-Petronas): 1:34,000
Antonio Pizzonia (Jaguar-Cosworth): 1:34,159

9. Reihe:
Jacques Villeneuve (BAR-Honda): 1:34,596
Jos Verstappen (Minardi-Cosworth): 1:36,318

10. Reihe:
Justin Wilson (Minardi-Cosworth): 1:36,485
Nick Heidfeld (Sauber-Petronas): ohne Zeit (Unfall)

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