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Kim will nicht nur Hausfrau sein

Kim Wilde findet, dass Kind und Karriere durchaus vereinbar sind: „Die Maxime ’Die Frau bleibt zu Hause, der Mann verdient das Geld’ ist nun wirklich von gestern.“

In modernen Ehen müsse der Alltag mit Kinderbetreuung und Beruf von beiden Partnern gemanagt werden, erklärte die Mutter zweier Kinder in der „Frankfurter Rundschau“ (Samstagsausgabe). „Die Maxime ’Die Frau bleibt zu Hause, der Mann verdient das Geld’ ist nun wirklich von gestern.“ Sie sei kein Heimchen am Herd und lasse sich nicht einsperren, sagte Wilde, die auch schon als Garten-Expertin und Autorin tätig war.

Sie habe als Kind immer gespürt, wie frustriert ihre Mutter war, weil diese mehr Potenzial hatte. „Vielleicht habe ich deshalb erst so spät eine Familie gegründet.“ Kim Wilde hatte mit mehr als 30 Jahren geheiratet und wurde erst Jahre später Mutter.

Es sei toll, wenn man mehr wolle, als nur Kinder zu erziehen. Nur müsse man dafür einen Preis zahlen. Kinder und Karriere – das gebe es nicht umsonst. „Viele Frauen denken, erst durch Karriere würden sie unabhängig. Das stimmt so auch nicht: Du wirst ja nicht nur durch deinen Job charakterisiert, sondern beispielsweise auch dadurch, wie du Familie und Job ausbalancierst.“

Wilde gilt mit 14 Nummer-1-Hits, zehn Millionen verkauften Alben und 20 Millionen verkauften Singles als eine der erfolgreichsten britischen Pop-Sängerinnen. Mit der CD „Never say never“ versucht sie derzeit ihr Comeback.

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