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Kiew: Warnungen vor Anschlag im Sommer

Der im Wahlkampf mit Dioxin vergiftete ukrainische Oppositionsführer Viktor Juschtschenko soll bereits im Sommer dieses Jahres Warnungen vor einem Giftanschlag erhalten haben.

Ehemalige Geheimdienstoffiziere hätten Ende Juli, etwa eineinhalb Monate vor der Vergiftung, der Opposition mitgeteilt, dass jemand Juschtschenko „loswerden“ wolle. Das sagte Juschtschenkos Mitarbeiter, der Parlamentsabgeordnete Oleg Rybatschuk, dem US-Nachrichtensender CNN in Kiew.

Ein Ärzteteam in Wien hatte am Wochenende die endgültige Diagnose im Krankheitsfall Juschtschenko gestellt. Der Politiker leidet bis heute an den Folgen der Vergiftung von Anfang September, sein Gesicht ist stark entstellt.

In einem anderen Interview mit dem US-Sender ABC News hatte Rybatschuk am Montag betont, den Politiker hätten „Spezialisten aus der Ex-Sowjetunion“ vergiftet, die „einer Art KGB“ angehörten. Verantwortung dafür trage die alte ukrainische Staatsmacht um Präsident Leonid Kutschma und den beurlaubten Regierungschef Viktor Janukowitsch, sagte Rybatschuk.

Juschtschenko und Janukowitsch treten am 26. Dezember zur Wiederholung der Stichwahl um das Präsidentenamt an. Das Oberste Gericht hatte die Stichwahl vom 21. November und den offiziell verkündeten Sieg Janukowitschs wegen massiver Fälschungen durch die Behörden für ungültig erklärt. In Umfragen des renommierten Kiewer Rasumkow-Instituts liegt der Oppositionsführer Juschtschenko derzeit deutlich vor Janukowitsch.

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