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Kidman und Connery beim Filmfest

Mit der Weltpremiere von Steven Shainbergs Biopicture "Fur" über das Leben der US-Fotografin Diane Arbus eröffnet Nicole Kidman am 13. Oktober das erste Filmfest Rom.

Das Festival präsentiert bis 21. Oktober Filme in fünf Sektionen, darunter einen Hauptwettbewerb und einen Kinderfilm-Wettbewerb mit je 14 Beiträgen, und eine Gala-Schiene mit sieben Vorpremieren.

Im Hauptwettbewerb rittern 14 Uraufführungen um den Preis für den besten Film (20.000 Euro) sowie den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin. Ettore Scola führt den Vorsitz einer Jury, die sich aus 50 Zuschauern zusammensetzt. Unter den Bewerbern ist unter anderem Francesca Comencinis „A casa nostra“. Im Kinderfilm-Wettbewerb treten unter anderem „Vitus“ von Fredi M. Murer mit Bruno Ganz und „Akeelah and the Bee“ von Dough Atkinson mit Laurence Fishburne und Angela Bassett an. Zu den italienischen Filmen zählt auch „La sconosciuta“ des Oscar-Preisträgers Giuseppe Tornatore.

Für die von Kidman eröffnete Gala-Schiene kündigt das Festival unter anderem Paolo Virzis „N“ mit Monica Bellucci und Daniel Auteuil als Napoleon und „The Namesake“ von Mira Nair an. Bellucci und Auteil werden ebenso wie Harrison Ford und Harvey Keitel in Rom erwartet. Die Sektion „The Actor’s Craft“ würdigt einen zeitgenössischen Schauspieler und vergibt einen Darsteller-Preis, in diesem Jahr an Sean Connery.

Am Rande des Festivals sind mehrere Events geplant. Am 12. Oktober ist im römischen Teatro dell·Opera ein Konzert des Stardirigenten Riccardo Muti geplant. Der Maestro wird das Orchester Luigi Cherubini leiten. Aufgeführt werden Arien aus großen Filmen wie „The Godfather“, „La Strada“ und „Il Gattopardo“. Am 14. Oktober steht im Musikauditorium ein Konzert des Meisters italienischer Filmmusik, Ennio Morricone, auf dem Terminkalender.

Auch die römische Gastronomie spürt den Charme des Kinos. Partys und elegante Diners sind zur Eröffnung des Festivals geplant. Im Restaurant „Cucinema“, das vom Stararchitekten Renzo Piano entworfen wurde, werden täglich bis zu 5.000 Gäste speisen können. Auch das Logo des Filmfestivals wurde von Piano entworfen.

Der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, versicherte, dass das Festival zu einem großen Fest für die „Ewige Stadt“ werde. „Das Festival wird nicht an einem einzigen Ort, sowie in vielen Kinosälen der Stadt, auch in der Peripherie, stattfinden. Das Festival bietet Zuschauern eine Gelegenheit, Filmregisseure und Stars näher kennen zu lernen“, sagte Veltroni bei der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des Festivals.

Veltroni bestritt, dass Rom mit dem Filmfestival von Venedig konkurrieren wolle. „Venedig hat nichts von Rom zu fürchten. Die beiden Festivals sind komplementär“, so der Bürgermeister. Mit einem zur Gänze privat finanzierten Budget von rund zwölf Mio. Euro droht das Filmfest Rom allerdings die Filmfestspiele von Venedig, die mit 8,5 Mio. – davon zwei Drittel öffentliche Gelder – ausgestattet sind, in den Schatten zu stellen.

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