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KfW-Verwaltungsrat beschließt fristlose Kündigung von Vorständen

Nach der Überweisungspanne bei der deutschen Staatsbank KfW müssen zwei Vorstände des Förderinstituts endgültig gehen.

Der Verwaltungsrat der KfW beschloss am Montagmorgen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa die fristlose Kündigung der Vorstände Detlef Leinberger und Peter Fleischer. Über die Zukunft eines beurlaubten Bereichsleiters müsse der KfW-Vorstand noch entscheiden.

Die KfW hatte Lehman am Tag der Pleite noch versehentlich 319 Mio. Euro überwiesen, aber nicht die vereinbarte Gegenzahlung von 500 Mio. Dollar (342 Mio. Euro) erhalten. Insgesamt belaufen sich die Verluste der KfW aus diesem missglückten Tauschgeschäft und weiteren Minusposten nun auf 536 Mio. Euro, wie Helbig berichtete.

Die Staatsbank KfW wäre um ein Haar noch viel tiefer in die Milliarden-Pleite rund um die insolvente US-Bank Lehman Brothers geschlittert. Am Tag des Konkurses waren mit Lehman nämlich 173 Währungstauschgeschäfte über 20,2 Mrd. Euro vereinbart, die das KfW-Management aber noch schnell stoppen und auf andere Banken umbuchen konnte. Dies war am Mittwoch am Rande einer Anhörung von KfW-Vorstandschef Ulrich Schröder vor dem Finanzausschuss des Bundestags in Berlin verlautet.

Nach Angaben von KfW-Sprecher Michael Helbig wurden in wenigen Tagen insgesamt 173 Sicherungsgeschäfte auf andere Kreditinstitute übertragen, nachdem die Lehman-Insolvenz bekannt war. Weitere Verluste seien bei der KfW im Zuge dieser Aktionen aber nicht entstanden.

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