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Kenianerin im Sex-Streik

Mit einem Sex-Boykott wollen kenianische Frauengruppen die führenden Politiker zu einer Versöhnungspolitik zwischen ihren verfeindeten Stämmen bringen.

Um eine Wiederholung der blutigen Unruhen nach den Wahlen im Jahr 2007 zu verhindern, appellierten sie auch an die Ehefrauen von Präsident Mwai Kibaki und Ministerpräsident Raila Odinga, sich dem Streik anzuschließen.

Damit sich auch Prostituierte an dem Boykott beteiligen können, soll ihnen eine Entschädigung gezahlt werden, sagte Rukia Subow, die Vorsitzende der Frauenentwicklungsorganisation am Mittwoch.

Bei den Stammesunruhen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Kenia wurden Anfang 2008 mehr als 1.000 Menschen getötet. Hunderttausende wurden obdachlos. Die beiden Kontrahenten Kibaki und Odinga einigten sich auf eine gemeinsame Regierung. Trotzdem kommt es seitdem immer wieder zu Spannungen.

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