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Kelly-Affäre: BBC-Chef tritt zurück

Schlechte Stimmung bei der BBC: Das hatte es in der über 82-jährigen Geschichte der altehrwürdigen „Tante BBC“ noch nicht gegeben.

Der Generaldirektor des britischen Rundfunksenders BBC, Greg Dyke, ist zurückgetreten. Das teilte der Sender in London mit. Nach der scharfen Kritik des Untersuchungsrichters Lord Brian Hutton an der Irak-Berichterstattung der BBC war bereits am Mittwoch der Vorstandsvorsitzende der BBC, Gavyn Davies, zurückgetreten.

Unhaltbarer Bericht

Die Untersuchungskommission zum Selbstmord des Waffenexperten David Kelly hatte einen Bericht der BBC, wonach die Regierung Geheimdienstinformationen über den Irak vor dem Krieg aufgebauscht haben soll, als unhaltbar kritisiert. Lordrichter Hutton warf dem Sender vor, wichtige Fakten nicht überprüft und das Versäumnis später nicht eingestanden zu haben.

Noch vor einer eilends anberaumten Sitzung des Aufsichtsgremiums der BBC-Gouverneure nahm dessen Vorsitzender, Gavyn Davies, seinen Hut. Er verstehe zwar nicht, wie sich die scharfe Kritik von Lord Hutton an der Berichterstattung der BBC über das Irak-Waffendossier mit den vorliegenden Beweisen vereinbaren lasse, sagte Davies. Aber, so fuhr der Ex-Banker und Multimillionär fort, als Kopf der BBC habe er dem Urteil seiner „Schiedsrichter“ zu folgen. Der 53 Jahre alte Davies, ein enger Freund des Labour-Schatzkanzlers Gordon Brown, war im Jahr 2001 von der Regierung an die Spitze der BBC bestellt worden.

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