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Keine Wild Card

Die Würfel sind gefallen: Nikola Hartmann-Dünser wird nicht bei der Olympiapremiere des Frauenringsports in Athen dabei sein wird, der Weltverband gab ihr keine Wild Card.

Die 29-jährige Bregenzerin hat deshalb unmittelbar nach dem Weltcup-Turniers in Götzis angekündigt, ihre Karriere noch mindestens vier Jahre fortzusetzen und so zu versuchen, sich für die Sommerspiele 2008 in Peking zu qualifizieren.

Auch bei der Vergabe der letzten vier Wildcards für die 28. Sommerspiele ging der Ringerweltverband FILA nicht von seiner Linie ab. So wie bei der Vergabe der ersten zwölf „Freikarten” wurde die fehlende Lobby der Frauen einmal mehr augenscheinlich. War es beim ersten Mal eine Quote von 1:11 aus Sicht der Frauen gegenüber den Männern, so wurde bei der Vergabe der letzten vier Startplätze lediglich eine Athletin von Guinea-Bissau (Afrika) berücksichtigt, die restlichen drei Tickets gingen so wie vorher an Athleten aus Ländern, die bisher noch keinen Quotenplatz hatten. Damit sind nun 67 Nationen in Athen im Ringen dabei.

„Ich habe mir trotz einiger Aussagen nach dem sportlichen Scheitern eigentlich kaum eine wirkliche Hoffnung auf eine Wild Card gemacht”, erklärte Hartmann-Dünser, die als fünffache Welt- und Europameisterin zu den großen Aushängeschildern des Frauen-Ringsports zählt. Europas erfolgreichste Ringerin wird somit nur als „Funktionärin” zu den Sommerspielen nach Athen reisen. Im Rahmen der Spiele kommt es auf Drängen des IOC zur erstmaligen Wahl einer Frauenvertreterin im Ringerweltverband. Für diesen Posten hat Hartmann-Dünser ihre Kandidatur eingereicht. „Sollte ich gewählt werden, werde ich mich für gerechtere Nominierungskriterien der Frauen gegenüber der Männer bzw. die Aufstockung der Quotenplätze einsetzen”, betonte die Bregenzerin.

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