AA

Keine Stammplatz-Garantie

Ottmar Hitzfeld ist nach der sportlichen Misere des FC Bayern München in der deutschen Fußball-Bundesliga erstmals auf Distanz zu Kapitän Stefan Effenberg gegangen.

Der Meistertrainer nahm den umstrittenen Spielmacher in einem “kicker”-Interview zwar zum wiederholten Male gegen Kritik in Schutz, entzog dem 33-Jährigen aber überraschend die absolute Stammplatz-Garantie. “Ich kann ihm keinen Freibrief geben”, erklärte Hitzfeld. Zwei Tage vor dem Auswärtsspiel am Samstag beim SC Freiburg nahm der 53-Jährige die Profis des Weltpokalsiegers in die Pflicht: “Die Mannschaft muss in dieser Situation zeigen, wer zum Verein hält, wer alles gibt und wer Charakter hat”, sagte Hitzfeld am Donnerstag nach dem Training.

“Solange er alles gibt und kämpft”, erläuterte Hitzfeld in Bezug auf Effenberg, sei der Kapitän auch in Zukunft bei ihm weiterhin gesetzt. Das gelte auch für das Freiburg-Spiel. “Ihm widerfährt viel Ungerechtigkeit, man kann ihn nur bewundern, wie überzeugt er von sich ist. In ein, zwei Jahren wird man seinen Wert schätzen”, sagte Hitzfeld.

Trotz eines Vertrags bis zum 30. Juni 2003 hat der Schweizer Ciriaco Sforza derzeit keine Zukunft mehr beim FC Bayern. “Die Türen sind nicht zugeschlagen”, sagte Hitzfeld. “Wenn er den Sprung in die erste Elf schafft, kann er bei uns bleiben. Ansonsten ist es besser, wenn er sich von uns trennt”.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Fußball
  • Keine Stammplatz-Garantie
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.