Keine Martinis mehr für die Queen

Die Queen soll künftig auf ihr Lieblingsgetränk verzichten.
Die Queen soll künftig auf ihr Lieblingsgetränk verzichten. ©AFP; Canva
Queen Elizabeth wurde ein Alkoholverzicht von ihren Ärzten nahegelegt. Um gesund und fit in einen Herbst voller Termine zu starten, solle die Monarchin auf ihren Lieblingscocktail verzichten.
Queen Elizabeth

Elizabeth soll nicht gerade begeistert auf das Wegfallen ihrer geliebten Martinis reagiert haben. In Zukunft soll die Queen nur noch zu besonderen Anlässen ein Gläschen trinken dürfen. Laut dem Palast soll sie aber bei bester Gesundheit sein. Zuletzt wurde sie bei öffentlichen Auftritten mit einem Gehstock gesichtet.

Queen Elizabeth II. hat bei der Eröffnung des walisischen Parlaments den Einsatz der Menschen in dem britischen Landesteil während der Corona-Pandemie gewürdigt. Bei ihrem dortigen Auftritt nutzte die 95-Jährige zum zweiten Mal in dieser Woche einen Gehstock. Außerdem nutzte sie einen Aufzug und nicht die Treppe. Zuvor war die Queen nur mit Gehhilfe gesehen worden, als sie sich vor fast 20 Jahren von einer Knie-Operation erholte.

"Sind alle zu Dank verpflichtet"

"Wir alle sind denen zu Dank verpflichtet, die sich den Herausforderungen der vergangenen 18 Monate so hervorragend gestellt haben", sagte die Monarchin am Donnerstag in der walisischen Hauptstadt Cardiff. "Sie sind leuchtende Beispiele für den Geist, für den die Waliser so berühmt sind, einen Geist, dem ich persönlich so oft begegnet bin." Begleitet wurde das Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs von Sohn Charles, der den offiziellen Titel Prinz von Wales trägt, sowie dessen Ehefrau Herzogin Camilla.

Die offizielle Parlamentseröffnung war bereits nach der Wahl im Mai geplant gewesen, wurde aber wegen der Corona-Pandemie verschoben. Erst vor kurzem hatte die Queen auch das schottische Parlament in Edinburgh offiziell eröffnet. Im Vereinigten Königreich haben die Volksvertretungen der einzelnen Landesteile in einigen Bereichen wie der Gesundheitspolitik weitgehende Rechte. Den grundsätzlichen Kurs bestimmt aber die Zentralregierung in London.

(APA)

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