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Keine Islamschulen für Afghanen

Pakistan verbietet den grenznahen Islamschulen die Ausbildung von afghanischen Kindern. Aus diesen Schulen sind unter anderem die Taliban hervorgegangen.

Die pakistanischen Behörden haben Islamschulen im Grenzgebiet zu Afghanistan die Ausbildung afghanischer Kinder verboten. Das meldete die pakistanische Zeitung „Dawn“ am Donnerstag. Aus den Islamschulen, Madrasas (Medressen) genannt, die in der Nordwestprovinz liegen, waren unter anderem die Taliban hervorgegangen. Für viele arme Familien sind Madrasas, die Essen und Unterkunft anbieten, sehr attraktiv.

In Pakistan leben bis zu drei Millionen afghanische Flüchtlinge. Nach Angaben von „Dawn“ besuchen in der Nordwestprovinz 300.000 Kinder, die meisten von ihnen Afghanen, etwa 1750 Madrasas.

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