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Keine Basis mehr

Die "Bombe" platzte just an jenem Abend, als Enjo SCR Altach das Heimspiel gegen Kapfenberg „vergeigte". Bereits im Vorfeld der Partie hatte sich der Klub von Spielmacher Vaidotas Slekys getrennt.

„Es waren persönliche und gesundheitliche Gründe, die uns letztendlich zu dieser Maßnahme zwangen”, erklärte Vizepräsident Harald Walser die plötzliche Trennung vom 32-jährigen Spielmacher. Probleme, die bereits vor Wochen begannen, als der ehemalige litauische Nationalspieler nicht zu einem Auswärtsspiel erschien. In der Folge begab sich Slekys in medizinische Betreuung, doch vor dem Kapfenberg-Spiel leistete sich der Mittelfeldspieler erneut einen Aussetzer. Diesmal reagierte der Klub mit der Vertragsauflösung. „Sie erfolgte in beidseitigem Einvernehmen”, so Walser, der nicht weiter auf die Umstände eingehen wollte.

Mit der Trennung von Slekys besitzt Trainer Hans-Jürgen Trittinger nun nicht nur einen Spieler weniger, ihm fehlt ab sofort auch der Spielmacher. „Wir müssen schauen, dass wir uns bis in die Winterpause retten und dann die Situation analysieren”, so Altachs Coach. Zugleich hofft er auf eine baldige Rückkehr von Vincenco Zinna, der im 1b-Team sein Comeback gab. Immerhin warten mit LASK und Wörgl zwei wichtige Auswärtspartien auf die Altacher – und das binnen 72 Stunden. Möglicherweise kehrt auch Roman Kienast von Rapid zurück, denn im Angriff herrschte zuletzt gegen Kapfenberg Flaute.

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