Keine Ahnung von Geld?

In einem Prozess um ausstehende Honorare ist Popstar Michael Jackson zur Zahlung von 900.000 Dollar (715.000 Euro) an den Produzenten Marc Schaffel verurteilt worden.   

Schaffel allerdings muss nach der Entscheidung der Geschworenen vom Freitag (Ortszeit) seinerseits wegen Fehlern in der Rechnungslegung 200.000 Dollar an Jackson erstatten. Schaffel hatte Jackson auf Zahlung von 1,4 Millionen Dollar verklagt. Zuerst hatte er sogar 3,8 Millionen Dollar verlangt, die Summe dann aber reduziert. Jackson selbst war zum Prozess nicht erschienen, hatte aber per Videoschaltung ausgesagt.

Die Anwälte des Klägers warfen Jackson vor, er tue stets so, als habe er von Geld keine Ahnung, um so die Zahlung seiner Rechnungen zu umgehen. Die Verteidigung des Sängers macht dagegen geltend, Jackson sei ein leicht beeinflussbarer Künstler, der sich über die geschäftliche Seite seiner Karriere keine Gedanken mache.

Jackson war vor etwas mehr als einem Jahr in einem spektakulären Prozess vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen worden. Damals drohten ihm 20 Jahre Haft. Seither ist der Sänger nur selten in der Öffentlichkeit aufgetreten und hielt sich meist im Golfstaat Bahrain auf.

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