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Kein Nahversorger mehr: Mühlviertler Gemeinde greift zur Selbsthilfe

Weil der letzte Nahversorger im Ort vergangenen Sommer zugesperrt hat und sich kein Nachfolger fand, haben die Bürger der Mühlviertler Gemeinde Kaltenberg zur Selbsthilfe gegriffen: Sie gründeten ihr eigenes Geschäft.

Morgen, Freitag, ist Eröffnung. Das berichtete die “Freistädter Bezirksrundschau” in ihrer aktuellen Ausgabe. Der finanzielle Grundstein für das Projekt wurde mit einer Bausteinaktion gelegt, an der sich zwei Drittel der Bevölkerung sowie alle Vereine und Firmen des kleinen Wallfahrtsortes mit mindestens 100 Euro beteiligten. Sie brachte insgesamt 28.500 Euro ein. Die Geldgeber sollen ihre Investition in Form von Einkaufsgutscheinen zurückbekommen. Betreiber des Geschäfts ist ein eigens gegründeter Verein, der 60 Mitglieder zählt.

Auf 88 Quadratmetern sollen die Kaltenberger künftig wieder ein volles Sortiment zu üblichen Preisen vorfinden. Die Öffnungszeiten richten sich nach den Bedürfnissen der Bürger, sogar am Sonntagvormittag kann man einkaufen. Eine Kaffee-Ecke rundet das Angebot ab, im Obergeschoß eröffnet eine Schneiderei. Die Umsatzlatte für das Kaufhaus liege bei 150.000 Euro, so Bürgermeister Josef Hinterreither (V), Gewinne brauche der Verein nicht zu erwirtschaften.

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