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Kein Jugendlicher wird im Stich gelassen

Bregenz – Um die Schülerinnen und Schüler in Vorarlbergs Pflichtschulen und Höheren Schulen (Unterstufe) auf den Übergang von der Schule ins Berufsleben vorzubereiten, haben das Land und seine Partner BIFO und Landesschulrat die Möglichkeiten der Berufsorientierung erweitert und intensiviert.
LH Herbert Sausgruber
LR Siegi Stemer

Start-up-Check, Coaching zum Beruf und andere Angebote sollen dazu beitragen, “ein Auffangnetz zu schaffen, sodass kein Jugendlicher im Stich gelassen wird”, sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Jugendlichen, die aufgrund schlechter schulischer Leistungen geringere Chancen auf eine Lehrstelle haben. werden vom BIFO im Rahmen des Chancen-Pools Vorarlberg erfasst, um sie nach ihrem jeweiligen Bedarf zu betreuen. Laut BIFO-Geschäftsführer Klaus Mathis sind das derzeit 742 Jugendliche, von denen sich bei 391 bereits eine Lösung ergeben habe. Sie erhalten Unterstützung in Form von persönlichem Coaching zum Beruf bzw. Bildungs- und Berufsberatungen oder werden von Gemeindebeauftragten bei der Lehrstellensuche begleitet.

Ein wichtiger Baustein ist der Start-up-Check für Schülerinnen und Schüler der Hauptschulen, Vorarlberger Mittelschulen und Polytechnischen Schulen im 9., 10. und 11. Schuljahr, die in mindestens einem Unterrichtsfach (Deutsch, Mathematik, Englisch) in der unteren Leistungsgruppe sind. Die Start-up-Checks sind an den Schulen derzeit erstmalig im Gange, insgesamt haben sich rund 800 Schülerinnen und Schüler dazu angemeldet.

An vielen Vorarlberger Pflichtschulen sowie AHS ist die Berufsorientierung bereits in der 7. und 8. Schulstufe ein fester Programmpunkt. Diesen bewährten Aktivitäten verleiht das Bildungsministerium durch die verpflichtende Umsetzung ab dem Schuljahr 2009/10 zusätzlichen Nachdruck.

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