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Kein Erfolg mit Nachwuchs

Die Störche haben sich für dieses Jahr von Hörbranz verabschiedet.
Die Störche haben sich für dieses Jahr von Hörbranz verabschiedet. ©Daniela Lais

Trotz positiver Bilanz, die Hörbranzer müssen weiterhin auf Nachwuchs warten.

Hörbranz. Es sah alles sehr gut aus. Anfang April kehrte der Hörbranzer Storch in seinen Horst auf den 30 Meter hohen Kamin der ehemaligen Sannwald Fabrik, heutigen Eco Parks, zurück. Wenige Wochen später zog auch eine Partnerin ein. In den darauf folgenden Wochen waren die Tiere immer gemeinsam anzutreffen, sowohl bei der Futtersuche, als auch im Horst. Doch seit geraumer Zeit ist der Horst verlassen, die Störche nicht mehr gesehen. Auf die Frage, warum die Tiere den Horst verlassen haben und es wieder keine Jungstörche in der Marktgemeinde geben wird, mutmaßt Storchenexperte Reto Zingg: “Es könnte einer der Brutstörche, etwa die Störchin, erst zweijährig und damit noch nicht brutfähig sein.”

Beliebter Standort

Reto Zingg, Präsident des Vereins Rheintaler Storch, war damals, vor zwei Jahren Initiator des Horstbaus auf dem Kamin des Eco Parks. Ein Storchenpaar hatte sich nieder gelassen und war – aufgrund einer Kuppel als Abdeckung des Kamins – wenig erfolgreich mit dem eigenen Horstbau. Eine ebene Plattform samt Weidenkranz mit Holzschnitzelfüllung wurde damals angebracht. Die Jungtiere aus dem ersten Jahr verhungerten, vergangenes Jahr suchte nur ein Storch den Horst auf. Und auch in diesem Jahr kann nicht mehr mit Nachwuchs gerechnet werden. Dennoch lohnen sich die Hörbranzer Bemühungen um den grazilen Klapperstorch: “Der Horststandort ist bei den Störchen sehr beliebt. Dies zeigen auch die Vögel, welche den Horst immer wieder besuchen. Früher oder später wird wahrscheinlich eine Brut gelingen”, macht Zingg Hoffnung.

Positive Bilanz

Auch wenn in Hörbranz das Motto “Gut Ding braucht Weile” gilt, die Bilanz für das restliche Land ist durchaus positiv. So hat der Bestand des Weißstorchs im Alpenrheintal zwischen Bodensee und Schaan stetig zugenommen. Von 20 Brutpaaren im Jahr 2009 stieg die Zahl der brütenden Paar in diesem Jahr auf 33. Nur acht Paare blieben aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen ohne Bruterfolg. Von den 25 erfolgreich brütenden Paaren werden etwa 50 Jungvögel ausfliegen. Der heutige Storchenbestand, so wird vom Verein Rheintaler Storch geschätzt, dürfte dem Bestand entsprechen, der vor etwa zweihundert Jahren im Gebiet vorhanden war. Diese positive Bilanz ist vor allem auf die Lebensraumverbesserung, die seit den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche Naturschutzorganisationen, kantonale Ämter, Gemeinden und Ortsgemeinden durchgeführt wurde zurückzuführen. Dabei ist der Erhalt und die Neuschaffung von Feuchtgebieten von immenser Wichtigkeit. Auch die Neuschaffung von Niststellen, sowie die regelmäßige Horstpflege haben zur Ausweitung der Population beigetragen. LAI

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