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Kein Einspruch nach "Dida-Show"

Champions-League-Titelverteidiger AC Milan will nach der "Fanattacke" keinen Einspruch gegen die 1:2-Auswärtsniederlage am Mittwoch gegen Celtic Glasgow einlegen.

Unmittelbar nach dem Siegtreffer von McDonald (90.) lief ein jubelnder Zuschauer auf das Feld und berührte Milan-Torhüter Dida leicht am Hals. Der Brasilianer brach mit einigen Sekunden Verzögerung theatralisch zusammen und ließ sich in der Nachspielzeit auf einer Bahre vom Feld tragen. Die Verantwortlichen des AC Milan bezeichneten die Affäre noch am Mittwochabend als erledigt. “Wir werden keinen Einspruch einlegen. Wir haben uns so entschieden, weil wir Champions-League-Sieger sind und uns auch entsprechend Verhalten müssen”, erklärte Milans Vizepräsident Adriano Galliani. Auch Trainer Carlo Ancelotti sah keinen Grund, das Ergebnis des Spiels anzufechten.

Celtic Glasgow kündigte wegen des Vorfalls eine interne Untersuchung an. Wie der schottische Meister am Donnerstagnachmittag mitteilte, habe sich der 27 Jahre alte Mann nach einem öffentlichen Aufruf beim Klub gemeldet, wurde danach der Polizei übergeben und in Gewahrsam genommen. Celtic verhängte gegen den Fan ein lebenslanges Stadionverbot.

Der europäische Fußballverband will den Bericht des Schiedsrichters abwarten. Die UEFA kann von sich aus aktiv werden und Sanktionen verhängen.

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