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Kein bisschen Höhenangst

Bregenz - Als Mesner hat Martin Winkler gleich zu Beginn der Oper "Tosca" einen recht markanten Auftritt. Zuletzt geht es dann aber auch noch hoch hinauf.

Wenn das riesige Auge, auf dem sich das dramatische Finale abspielt, in den Himmel ragt, ist er mit dabei. Höhenangst? „Keinesfalls“, betont der Bregenzer. Als Bergsteiger hat er kein Problem damit, auch einmal in luftiger Höhe zu agieren.

Dass ihm lange Wege nichts ausmachen, hat er schon vor zwei Jahren in der Hausoper „Maskerade“ bewiesen. Als Korporal hatte er sehr beweglich zu sein. In dieser Produktion gastierte er später am Royal Opera House in London und nun ist es wieder zu einem Engagement in seiner Heimatstadt gekommen. Zu einem ganz besonderen, denn was auf der Seebühne geschieht und wie dort Musiktheater umgesetzt wird, das beobachtet und bewundert Winkler schon seit Jahren. Und auch die neue Akustik-Anlage bringt ihn zum Schwärmen: „Die finde ich klasse.“

Mit Petrenko in Berlin

Mit dem „Tosca“-Regisseur Philipp Himmelmann wird der Bregenzer übrigens demnächst wieder zusammenarbeiten. In Graz singt er den Wozzeck. In den letzten zwei Jahren sei ohnehin viel passiert, erzählt er. Er hat zahlreiche Partien an der Komischen Oper in Berlin, unter anderem mit dem in Bregenz gut bekannten Kirill Petrenko als Dirigenten, gesungen. Ein „Rosenkavalier“ war dabei, eine „Fledermaus“ oder Mozarts „Cosi fan tutte“. In Berlin hat er inzwischen einen festen Wohnsitz. In diesem Sommer genießt er aber das Spiel auf dem See sowie die Berge und die „gute Wasserqualität“.

ZUR PERSON

Martin Winkler
Beruf: Opernsänger
Geboren: 1969 in Bregenz
Ausbildung: Musikhochschule in Wien
Laufbahn: Engagements an der Wiener Volksoper, an der Staatsoper Prag, am Royal Opera House in London, an der Komischen Oper Berlin etc.
Wohnort: meistens Berlin
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