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Kdolsky: Nicht nur Geld nachschicken

"Die Gesundheitsreform läuft konstant weiter. (...) Dem gegenüber steht meiner Meinung nach die zu formatfüllende Diskussion um die Sanierung der Gebietskrankenkassen."

So kommentierte am Montag Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V) bei einer Pressekonferenz die neuerlichen Diskussionen rund um Finanzsituation der Gebietskrankenkassen.

Zuletzt hatte der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), Franz Bittner, neuerliche auf die Finanznöte hingewiesen. Die Ministerin verwies darauf, dass Finanzminister Wilhelm Molterer (V) ein gutes Angebot für die mittelfristige Sicherstellung der Finanzierung der Gebietskrankenkassen geliefert hätte. Eines könne aber laut Kdolsky nicht sein: “Man schreit nach Geld – und es wird nur Geld nachgeschickt.” Es müsse im Gesundheitswesen schon auch um strukturelle Veränderungen gehen. Die Ministerin: “Das (Reform-)Paket steht weiterhin, mit einigen ‘Ecken’.”

Franz Bittner solle hingegen nicht immer mit denselben Zahlen der Vergangenheit argumentieren: “Wir haben mit Anfang des Jahres eine Steigerung der Sozialversicherungsbeiträge um 0,15 Prozent durchgesetzt.” Von diesen zusätzlich von den Versicherten aufgebrachten Summen spreche der WGKK-Obmann aber nicht.

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