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Kanzler Allah

Getroffen. Gesunken. Verwirrung herrscht in den Köpfen. Was ist los? (WIL). In österlichen Tagen mit „Bomben & Granaten & Mediengetöse“ würde man gern den Knoten wenigstens für sich auflösen, um einen Standpunkt zu bekommen, der mehr als eine Woche hält. Nichts davon. Die Sicht scheint verstellt. Das Wasser des Sees bleibt trübe, nichts zu erkennen, Nebel. Nacht. Der Wald bleibt unsichtbar, Bäume überall. Bedrohliche Gerüchte jagen Attentaten hinterher. Europa als wehrloses Opfer? Es ist zappenduster. Wir irren. „Und die Erde war ohne Form und leer, und Finsternis war auf der Fläche der Tiefe.“ (Haydn, Schöpfung: Vorstellung des Chaos).

Was bisher versäumt wurde, ist von TV-Profidiskutanten x-fach getalkt worden, was falsch gemacht wurde, x-fach analysiert, was zu tun wäre, x-fach gerätselt. Wir sind am Wiederholen Ein- und Desselben angelangt. Die in hilflosem Bemühen eifrig angestrahlten Denkmäler vom Eiffelturm bis zum Brandenburger Tor sind zum Dekors des IS-Bomber geworden. Das irritierte Opfer macht sich selbst lächerlich. Der Terrorist lacht sich bei den 72 Jungfrauen lebendig. Hasstiraden, Populismus und der Zynismus intellektueller Verbitterter treiben viele „Gute“ zwar aus dem Häuschen, die Angst vor einem möglichen Zusammenbruch lässt sie jedoch rasch wieder ins warme Stübchen vor den Fernseher zurückkehren. Doch auch der Trost von Maybrit, Markus, Anne, Frank und Ingrid bleibt schal. Kein Segen im TV.

Die inzwischen von vielen Schweigern befürchtete Auflösung unserer Gesellschaft könnte de facto im Sieg des Islam (der Religion) über die Demokratie (den Staat) bestehen. Was dann kommt, beschrieb 2013 Houellebecq mit dem Roman „Unterwerfung“. 40 Jahre vor ihm tat es Jean Raspail mit dem utopischen Roman „Heerlager der Heiligen“. Kein Spaß.

Michael Ley nimmt das am 11.3. 2016 zum Anlass für einen Essay in der Presse (Spektrum) unter dem Titel „Warum nicht an die-Cote-d‘Azur“, der dem Leser sachlich und seriös das Fürchten lehrt. „Der orthodoxe und der radikale Islam sind eine Geißel der Menschheit. Der Historiker Egon Flaig bezeichnet den Scharia-Islam als „die schlimmste Gefahr für Demokratie und Menschenrechte im 21. Jahrhundert“. Nur ein Islam ohne Scharia sei mit den Menschenrechten vereinbar“ (Ley, bereits am 15.6. 2015, Die Presse). Bescheren uns Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und Menschenrechte die Herrschaft Gottes? Wenn religiöser Wahn sich der geistigen Auseinandersetzung versperrt, und wir ihn zulassen, könnte der Glaube nicht nur Berge sondern ganze (westliche) Staaten samt ihrem, auf hohem Niveau erworbenen gesellschaftlichen Ordnungssystem versetzen. Wohin? Kanzler Allah? Umkehr ist angesagt. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht? „Wohlmeinende Christen preisen den „Dialog“, wohlmeinende Grüne ihren muslimischen Gemüsehändler. Nur die Feministinnen schweigen sich lieber aus. Die Islamisierung Europas. Eine Groteske.“ (ML). Lichtwechsel.

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