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Kantersieg für Feldkirch

Der EHC Feldkirch 2000 schoss am Mittwoch den EHC Bregenzerwald mit 10:0 vom Eis und übernahm wieder die Tabellenführung in der Eishockey-Nationalliga. Lustenau bezwang am Dienstag Dornbirn mit 8:4. | Tabelle

Im vierten Saisonduell gegen Feldkirch kassierte der EHC Bregenzerwald die vierte Niederlage – und was für eine! Ohne Mitgutsch, Fuchs und Peter konnten die Hausherren in der Alberschwender Freiluftarena nur kurz mithalten: Schmidle scheiterte nach 26 Sekunden alleine vor Seidl, Pettersson vergab in der 3. Minute eine Großchanche, danach war es vorbei mit der Herrlichkeit. Die Verteidigung patzte nach Noten, Feldkirch ließ sich nicht lange bitten: Der neue Legionär Jeff Angelidis empfahl sich nach vier Minuten mit dem Führungstreffer für eine Vertragsverlängerung – danach dauerte es genau 131 Sekunden bis zum 3:0, mit Kinneys viertem Treffer in der 17. Minute war die Partie bereits entschieden. Ein weiterer Doppelschlag innert 46 Sekunden durch Kosnjak und Kinney (24.) schockte die Hausherren erneut, Feldkirch spielte nach Belieben weiter. Auch einsetzendes Schneegestöber im Schlussabschnitt konnte das 10:0-Shutout von Markus Seidl nicht verhindern. Gäste-Coach Tom Pokel grinste zufrieden: “Wir haben die Schlüsselspieler der Wälder von Beginn an gut ausgeschaltet. Das war eine tolle Wiedergutmachung für das 1:2 in Salzburg.” EHCB-Präsident Guntram Schedler meinte zerknirscht: “Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir müssen die Partie abhaken und uns auf die Schicksalsspiele am Wochenende gegen den WE-V und Zeltweg konzentrieren.”

EHC Bregenzerwald – EHC Feldkirch: 0:10 (0:4,0:4,0:2)
Alberschwende, 570, SR Peiskar, Hollenstein, König
Torfolge: 4. 0:1 Angelidis, 5. 0:2 Strauss, 6. 0:3 Gesson, 17. 0:4 Kinney, 24. 0:5 Kosnjak, 24. 0:6 Kinney, 28. 0:7 Hehle, 36. 0:8 Fussi, 46. 0:9 Gesson, 60. 0:10 D. Gruber
Strafen: 10 bzw. 8

Lustenau prolongiert Erfolgsserie
Nach vorsichtigem Beginn beider Mannschaften ging es ab der 8. Spielminute zur Sache. Der EHC Lustenau fand die erste gute Einschussmöglichkeit vor, im Gegenzug schloss Kiviaho einen Konter zum 1:0 ab. Im Powerplay erhöhten die Bulldogs sogar auf 2:0, die Lustenauer erkämpfen sich aber immer wieder Chancen. Squillace überraschte schließlich Torhüter Fend und verkürzte auf 1:2, ein Powerplaytor durch Nussbaumer brachte den Ausgleich. Noch vor der Drittelpause schoss Vanhanen die Bulldogs erneut in Führung. Lustenau verstand es im ersten Drittel nicht, die Dornbirner Paradelinie unter Kontrolle zu halten, tat aber insgesamt selbst mehr fürs Spiel. Diese Vorteile wurden im zweiten Drittel entsprechend in Zählbares umgemünzt. Der EHC entschied die zweiten 20 Minuten mit 4:0 für sich! Die Lustenauer schnürten die Bulldogs in ihrem Drittel fest. Dornbirn kam nur in Poweplays zu Chancen, konnten aber auch eine 5:3-Überlegenheit nicht nützen. Für einen furios aufspielenden EHC scorten Squillace und Saarinen je zweimal. Im Schlussdrittel ließen sich die Sticker dann die Butter nicht mehr Brot nehmen, zwei Tore von Myrrä bei einem Gegentreffer durch Vanhanen führten zum 8:4-Endstand. Damit konnte Lustenau seine Serie prolongieren, 15 von 16 möglichen Punkten hat der EHC in den letzten acht Spielen eingefahren. In der Tabelle trennt den EHC nur noch ein Punkt von Dornbirn, die am Dienstag ohne der erkrankten Trainer Komma auskommen mussten

EHC Lustenau – EC Dornbirn: 8:4 (2:3,4:0,2:1)
Rheinhalle, 2300, SR Berneker, Graber, Stocker
Torfolge: 10. 0:1 Kiviaho, 14. 0:2 Rajcak (5:4-Überzahl), 15. 1:2 Squillace 17. 2:2 Nussbaumer (5:4), 20. 2:3 Vanhanen, 24. 3:3 Squillace (5:4), 31. 4:3 Saarinen (5:4), 39. 5:3 Squillace, 39. 6:3 Saarinen, 46. 6:4 Vanhanen, 50. 7:4 Myrrä (5:4), 56. 8:4 Myrrä
Strafen: 16 bzw. 14

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