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Kampfansage an Microsoft: Salesforce kauft Slack für 23 Milliarden Euro

In der Corona-Krise wuchs Slack in den vergangenen Quartalen jeweils um rund 50 Prozent im Jahresvergleich.
In der Corona-Krise wuchs Slack in den vergangenen Quartalen jeweils um rund 50 Prozent im Jahresvergleich. ©AP
Es ist der größte Tech-Deal der Corona-Ära: Der SAP-Konkurrent Salesforce will für rund 23 Milliarden Euro den Bürochat-Anbieter Slack schlucken.

Der Software-Konzern wettet damit darauf, dass auch nach dem Ende der Pandemie mehr als zuvor digital kommuniziert wird. Zugleich zeigt die Übernahme auch die Grenzen für mittelgroße Player in der heutigen Tech-Industrie auf: Slack profitierte zwar auch von verstärkter Heimarbeit in Corona-Zeiten - aber nicht so stark wie zum Beispiel Zoom.

Slack werde bei dem Deal insgesamt mit 27,7 Milliarden Dollar (rund 23 Mrd Euro) bewertet, teilte Salesforce nach US-Börsenschluss am Dienstag mit. Der Betrag geht unter anderem auf den aktuellen Salesforce-Kurs zurück. Slack-Aktionäre sollen pro Anteilsschein 26,79 Dollar sowie 0,0776 Salesforce-Aktien erhalten.

Video: Übernahmegerüchte treiben Slack kräftig an

Es ist ein der größten Übernahmen in der Software-Branche und eine Kampfansage an Microsoft, berichtet das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe. Die Aktionäre sind von diesen Ansagen und Aussichten sehr angetan.

Ansage des Firmenchefs

Der Gründer und Chef von Salesforce, Marc Benioff, gab sich alles andere als bescheiden beim Ausblick auf die Auswirkungen des Deals. Zusammen würden die Firmen die Zukunft von Unternehmenssoftware prägen und auf diese Weise verändern, wie die Menschen in einer digitalen Welt arbeiten, schwärmte er. Slack solle auch in Salesforce-Produkte integriert werden.

(VOL.AT)

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