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Kampf um Einser-Leiberl beginnt

Mit dem Amtsantritt von Teamchef Josef Hickersberger und dessen Tormann-Trainer Klaus Lindenberger hat die Suche nach einem Einser-Goalie in der österreichischen Fußball- Nationalmannschaft wieder bei Null begonnen.

“Im Moment hat jeder Torhüter die gleiche Ausgangsposition”, erklärte Lindenberger im ÖFB- Team-Trainingslager in Dubai. Wer im ersten Länderspiel des Jahres am 1. März im Wiener Happel- Stadion gegen Kanada zwischen den Pfosten stehen wird, hängt nicht nur von den Leistungen der drei Goalies (Helge Payer, Andreas Schranz, Ramazan Özcan – Jürgen Macho spielt mit Kaiserslautern am Wochenende in der deutschen Bundesliga) in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab. “Diese Entscheidung werden wir erst nach den ersten Frühjahrsrunden treffen”, kündigte Ex-Internationale an.

Als aussichtsreichste Anwärter für das Einser-Leiberl gegen die Kanadier gelten Payer und Macho, der vom ÖFB-Tormann-Trainer am 8. Februar gegen den 1. FC Köln beobachtet wird. Im Hinblick auf die EM 2008 ist der Kandidatenkreis aber weit größer. “Was bis dahin passiert, kann man jetzt noch nicht sagen. Da hat jeder seine Chance, auch Mandl oder Manninger”, sagte Lindenberger. Fix ist nur so viel: Der ÖFB-Betreuerstab wird sich hüten, schon in den kommenden Monaten den Stamm-Keeper für die Heim-EM zu bestimmen – stattdessen werden in den Länderspielen bis zum EURO- Beginn einige Goalies ihre Chance erhalten. “Man soll sich nicht zu sehr auf einen versteifen. Denn wenn derjenige ausfällt, hat man ein Problem, weil der andere dann zu wenig Erfahrung hat.”

Zustände wie in Deutschland, wo die Diskussionen um den Einser- Tormann seit vielen Monaten in der Öffentlichkeit geführt werden, sind im ÖFB-Team aber nicht zu erwarten. “Dieses Theater möchten wir uns ersparen”, versprach Lindenberger.

Hicke” fordert mehr Eigenverantwortung
Was schon mit Rapid funktioniert hat, soll nun auch im österreichischen Fußball-Nationalteam zum Erfolg führen: Teamchef Josef Hickersberger verzichtet auf Autoritätsgehabe und fordert seine Kicker stattdessen auf, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. “Ich will nicht Befehlsempfänger haben, die keine Eigeninitiative entwickeln, sondern mündige Spieler”, sagte der 57-Jährige im Trainingslager in Dubai.

Um dieses Vorhaben voranzutreiben, bat “Hicke” seine Schützlinge am Donnerstag zu einem intensiven Meinungsaustausch. Ziel des Gesprächs war es, Richtlinien für eine optimale Vorbereitung auf die EURO 2008 aufzustellen. In diesem Zusammenhang verlangte der Niederösterreicher einen Input von seinen Teamkickern, stellte aber auch selbst Regeln auf. “Das Wichtigste ist der gegenseitige Respekt. Ich will nicht, dass Spieler übereinander in der Öffentlichkeit, sondern mehr miteinander reden”, meinte Hickersberger.

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