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Kampf gegen Stromfresserchen

Stromspartipps gibt es am Thüringerberg jeden 1. und 3. Dienstag im Monat.
Stromspartipps gibt es am Thüringerberg jeden 1. und 3. Dienstag im Monat.
Energieeffiziente Haushaltsgeräte schonen Umwelt und Geldtasche.

Rund 5.000 Kilowattstunden Strom verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt am Land pro Jahr Tendenz: steigend. Ein Fünftel des Stroms benötigt allein schon die Kühlung von Lebensmitteln. Beim Neukauf einer Gefriertruhe oder eines Kühlschranks lohnt sich der Kauf von Geräten der Effizienzklasse A++ allemal. „Sie sind in der Anschaffung zwar teurer als konventionelle Geräte, sparen aber so viel Strom, dass sie über den Zeitraum ihrer Lebensdauer günstiger sind als ihre ineffizienten Verwandten“, macht e5 Experte Albert Rinderer aufmerksam.

Die Stromparer A+ und A++
Die meisten der im Handel erhältlichen Haushaltsgeräte weisen bereits die Energieeffizienzklassen A bzw. B aus. Mittlerweile gibt es weitere Verbesserungen mit den Labels A+ sowie A++. So verbrauchen Geräte mit einem A+ als Auszeichnung nur etwa 75 Prozent der Energiemenge klassischer Geräte mit der Energieeffizienzklasse A, Geräte mit der Klassifizierung A++ benötigen gar nur 50 Prozent dieser Werte. Die Energieeffizienzklassen müssen im Handel gut sichtbar auf der Vorder- oder Rückseite eines Gerätes angebracht werden, um dem Verbraucher einen sofortigen Überblick zu ermöglichen.

Stromfresser im Haushalt verstecken sich im Keller: die Umwälzpumpe der Heizanlage. Bis zu zehn Prozent des Haushaltsstroms benötigt sie, um Wasser im Kreis zu pumpen. Dank innovativer Entwicklung kann bei neuen Umwälzpumpen der Stromverbrauch auf ein Drittel reduziert werden. Der Austausch von Heizungspumpen wird derzeit von den VKW mit 100 Euro gefördert.

Im Stand-By-Betrieb verbrauchen Elektrogeräte eine große Menge an Strom. Schaltbare Steckerleisten trennen Fernsehgerät, SAT-Receiver, DVD-Player, Computer oder Kaffeemaschine vom Netz und helfen Strom und Geld zu sparen.

Teures Warmwasser

Wer das Warmwasser mit einem Elektroboiler erzeugt, verdoppelt im Extremfall seine Stromkosten. Höchste Zeit, eine Solaranlage zu installieren. Sie kann den Strombedarf für das Warmwasser um bis zu 60 Prozent, in extremer Sonnenlage sogar darüber und reduzieren.

Stromspartipps hat die kostenlose Energieberatung im Großen Walsertal jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Biosphärenparkbüro Thüringerberg. Wer sich auf die Jagd nach den Stromfressern im Haushalt machen will, kann dort kostenlos ein Strommessgerät ausleihen.

Details zur Pumpentauschaktion und zahlreiche Stromspartipps gibt es auf www.vkw.at.

Effiziente Haushaltsgeräte im aktuellen Vergleich auf www.topprodukte.at.

Quelle: Harald Hronek

Thüringerberg

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