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Kampf gegen Armut

Bill Clinton hat zur Verstärkung des Kampfes gegen die Armut in der Welt aufgerufen. Clinton ist seit Februar Sonderbeauftragter von Kofi Annan für die Unterstützung des Wiederaufbaus in den Tsunami-Ländern.

Angesichts der enormen internationalen Hilfsbereitschaft nach der Tsunami-Katastrophe „sehe ich die bislang größte Chance in meinem Leben für ein umfassendes Bekenntnis der wohlhabenden Staaten und der Privatwirtschaft zur Überwindung der Armut“, sagte Clinton am Montag bei einer UN-Konferenz für Wiederaufbauhilfe in den Tsunami-Ländern.

Der Übergang von der Nothilfe zum umfassenden Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Katastrophengebieten Südasiens könne Beispiel gebend für eine künftig stärkere Hilfe auch in allen anderen Armutsregionen der Welt sein, sagte der Ex-Präsident.

Dieser Einsatz habe seine Überzeugung gestärkt, dass die Überwindung der schlimmsten Armut möglich ist, wenn die Staaten ihre Hilfe gemäß den UN-Millenniumszielen deutlich erhöhen, sagte Clinton. Danach soll bis 2015 der Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 0,7 Prozent steigen. Ebenso wichtig sei, dass die private Wirtschaft in enger Partnerschaft mit den UN mehr Hilfe für Entwicklungsprojekte leiste.

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