Kader-, aber nicht hoffnungslos

Für Martin Marinac ist im ÖSV-Kader kein Platz mehr, aufgegeben wird aber nicht. Den Neuseeland-Trip im August ausgenommen, bleibt der 26-Jährige weiter im Trainingsbetrieb integriert, ernst wird es dann vor der Saison.

“Es wird schwer”, war Marinac nach einer verkorksten Saison mit den Plätzen 17, 13 und 28 im Slalom-Weltcup schon länger klar, dass die Kaderzugehörigkeit flöten gehen könnte. Herrenchef Toni Giger machte es dem Montafoner jetzt amtlich: “Ich habe meinen Platz verloren. Aber zugleich gab es auch die Zusicherung, mich mit dem ÖSV-Team für die Qualifikation vorbereiten zu dürfen.” Den Neuseeland-Trip im August ausgenommen, bleibt der 26-Jährige also weiter im Trainingsbetrieb integriert, ernst wird es dann vor der Saison: “Ich habe kurz nachgerechnet: wir sind elf Mann und neun Plätze werden vergeben. Da heißt es wohl: drei um einen, oder vier um zwei Startplätze.” Einfach wird das Unterfangen nicht, das weiß Marinac: “Reinfried Herbst hat es auch über Umwege zurück in den Kader geschafft. Wenn ich in der Qualifikation nicht vorne dabei bin, habe ich im Weltcup sowieso nichts verloren.” Möglich, dass sich Marinac mit Kurt Engl kurzschließt, der ebenfalls eliminiert wurde. “Wir haben uns über eine Zusammenarbeit unterhalten. Zuerst müssen wir aber die Materialfrage klären, mein Völkl-Vertrag ist ausgelaufen.”

Zwei aus dem Ländle-Nachwuchs rücken auf: Björn Sieber und Michael Huber werden in den ÖSV-Nachwuchskader aufgenommen. Und nach Kilian Albrecht will nun auch Bruder Johannes den Weg über die Arabischen Emirate in den Skizirkus suchen.

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