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Kabarett als Analyse

Die gebürtige Götznerin Silvia Senoner über ihren Erfolg als Kabarettistin.

Sie bezeichnet sich selber als „waschechte Vorarlbergerin mit Hang zum Reden“. Im  Interview plaudert die junge Kabarettistin über ihre musikalische Karriere, ihre Leidenschaft die Theaterbühne und ihr erstes Solostück für einen Elternverein.

Wann entdeckten Sie Ihr Redetalent – wie lange liegt ihre erste Bühnenerfahrung zurück?

Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich als Kleinkind schon sehr früh angefangen habe zu sprechen. Zuerst lagen jedoch meine Talente eher im musikalischen Bereich. Nach den ersten Gitarrestunden in der Volksschule setzte ich meine Musikkarriere in der Musikhauptschule Götzis fort und studierte anschließend am Konservatorium einige Jahre lang das Fach Gitarre. Mit 16 Jahren gab ich mein erstes Gitarrenkonzert. Ich bin es also gewohnt, alleine auf einer Bühne zu stehen. Im Musikgymnasium schrieb ich dann für eine Sitzung des Elternvereins mein erstes kleines „Solokabarett“.

Nach dem Programm Jugendstil (2004) und Jung-Frau (2005) starten Sie jetzt mit Ihrem dritten Soloprogramm Flügge – Ausziehen bitte voll durch. Woher nehmen Sie die Themen für Ihre abendfüllenden Vorstellungen?

Ich sehe den Sinn in meinem Kabarett darin, mich selber und Szenen aus meinem Leben zu spielen. Ich verarbeite zurzeit auf der Bühne, was sich wirklich in meinem persönlichen Leben abspielt. So sehe ich Flügge als Weiterentwicklung des ersten und zweiten Programms. Ich lerne mein Leben durch das Ausspielen besser verstehen. Vor der Schauspiel- und Kabarettszene in Vorarlberg habe ich großen Respekt. Es gibt viele Künstler, die ich bewundere, weil ich weiß, dass es im Ländle nicht ganz einfach ist, die Säle zu füllen. Die Kulturgesellschaft ist hier sehr ausgeprägt. Götzis ist meiner Meinung nach ein guter Boden für die Schauspielkunst.

Mit Ihrem Programm sorgen sie für ausverkaufte Säle. Worin liegt Ihrer Meinung nach das Erfolgsgeheimnis?

Ich bin mir nicht ganz sicher. Die Zuschauer kommen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen und haben Interesse an Kultur. Sie interessieren sich für die junge „Newcomerin“ aus der Kabarettszene und aktuell für das Thema „Auszug aus dem Elternhaus“

Was planen Sie nach den ausverkauften Vorstellungen in Ihrer Heimatgemeinde? Wie sehen Ihre zukünftigen Pläne aus?

Mit  “Jung Frau” hatte ich schon die Chance, in anderen Orten des Landes aufzutreten. Ich hoffe, dass ich das neue Programm auch in anderen Kummenberggemeinden spielen kann. Götzis ist nach wie vor meine Basis, von hier aus kann ich mich auch auswärts engagieren. Mein kreativer Job bei der Firma Omicron in Klaus macht mir momentan viel Spaß. Nebenbei möchte ich meine Leidenschaft das Gitarrespielen nicht aufgeben. Entscheidend ist, dass ich bei allem was ich tue, meinem Herzen folge. (Veronika Hotz)

Aufgrund ausverkauften Vorstellungen gibt es noch einen neuen Zusatztermin: Freitag, 11. Dezember, 20 Uhr im Junker Jonas Schlössle in Götzis. Karten unter karten@silviasenoner.at und telefonisch unter 0664 3139183. Mehr Infos unter www.silviasenoner.at.

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