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Justin bekommt erste Filmrolle

Justin Timberlake bekommt seine erste Hauptrolle in einem Kinostreifen – als Rambo-Verschnitt. Keanu Reeves dagegen bekommt bloss Haue – für einen üblen Macker-Kommentar.

Singen reicht nicht mehr. Justin Timberlake (25) will so werden wie seine Verlobte Cameron Diaz (33) – nein, kein Mädchen, sondern ein richtiger Filmstar. Der Ex-“’N Sync”-Bube, der vor kurzem seine Nebenrollen in den Krimis “Edison” und “Alphadog” abgedreht hat, darf im Actionstreifen “Stop Loss” nun das erste Mal in seinem Leben eine richtige Hauptrolle spielen. Dabei wandelt er auf Sylvester Stallones Rambo-Spuren.

Laut der britischen Zeitung «Sun» mimt Herr Timberlake nämlich einen US-Kriegshelden, der im Irak kämpft, sich dann aber vom Militär verabschiedet – bis sein bester Freund als Geisel genommen wird und er zu einer heldenhaften Rettungsmission startet.

“Justin ist begeistert, dass er seine erste Hauptrolle bekommen hat. Das ist eine grosse Herausforderung für ihn und deshalb ist er sowohl aufgeregt als auch nervös”, verrät ein Insider. Wer jetzt “Dem fehlt doch das Macho-Gen für so eine Rolle!” schreit: Die Produzenten hatten den gleichen Gedanken, liessen sich dann aber von Mister Timberlakes Optimismus umstimmen. Und ausserdem kann Frau Diaz ihrem Liebsten, der übrigens vor Beginn der Dreharbeiten noch schnell sein zweites Solo-Album “Best Man U Eva Had” fertig stellen muss, den einen oder anderen Action-Tipp geben.

Einen Ratschlag könnte auch Keanu Reeves gut brauchen – und zwar bezüglich “Wie Mann’s nicht machen sollte”. Der “Matrix”-Jesus erzählte in einem Interview mit dem “Playboy”, wie schwierig es war, mit Hilary Swank die Vergewaltigungsszene in “The Gift” zu drehen. Als der Reporter wissen wollte, ob Reeves Frau Swank durch seine Brutalität für ihre Rolle in “Million Dollar Baby” in Stimmung gebracht hat, witzelte der Mime: “Ja. Ich habe übrigens auch gelernt, na ja, dass einige Ladys nichts dagegen haben. Ach, so was zu sagen, ist schrecklich.”

Die Moral von der dummen Geschicht: Minuspunkte auf der Beliebtheits-Skala, vor allem bei den Mitgliedern von “Women Against Domestic Violence”, einer amerikanischen Frauen-Gruppen gegen häusliche Gewalt. “Ich kann nicht glauben, dass er auch nur daran dachte, so was zu sagen. Jemand sollte diesen Mann aufklären!”, schäumt Melissa Rimel, Chefin der Online-Hilfe. Und meint weiter: “Er hat das wahrscheinlich so im Vorbeigehen gesagt und gedacht, es bedeute nichts. Tatsache ist, dass sehr viele Frauen jeden Tag von ihren Partnern missbraucht werden. Aber nein, diese Frauen wollen das nicht und sie mögen es auch nicht.”

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