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Jury hat richtig entschieden

Ein Herz erfrischender Abend im Kuppelsaal der Landesbibliothek, spontan improvisiert und gerade darum so glaubwürdig und von entwaffnender Ehrlichkeit.

Zwei heimische Vokalensembles, eben frisch preisgekrönt, stellten ihr Wettbewerbsprogramm vor. „Crazy Voices“ und „Ottava Rima“ waren bei einem Wettbewerb der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) in Lindau mit Förderpreisen in der Höhe von jeweils 10.000 Franken ausgezeichnet worden. So etwas wie Vaterstolz klang denn auch aus den Worten von Kulturamtsleiter Werner Grabher, Vorsitzender der Kulturkommission der IBK, als er die beiden ausgezeichneten Vorarlberger Ensembles vorstellte, die gegen starke Konkurrenz aus den Bodensee-Anrainerländern gewonnen hatten.

„Crazy Voices“

Da sind vier Vorderwälder „Schmelga“, junge Mädchen in der traditionellen Juppe, die sich weltoffen „Crazy Voices“ nennen. Sie sind zunächst zu Acht aus der Musikhauptschule Lingenau hervorgegangen und werden von Gerda Hammerer und Birgit Plankel stimmlich betreut.

Seitdem die Fünfte von ihnen als Stewardess abgesprungen ist, sind sie nur noch zu Viert, überraschen mit klaren Stimmen und großer Natürlichkeit in schlichten Wälder Dialektliedern und Volksliedern von Bresgen und Brahms. Mit Eric Claptons „Tears to heaven“ und „Goodnight sweetheart“ zeigen sie, dass sie ihren Namen zu Recht tragen.

„Ottava Rima“

Ein fast schon professionelles Vokalensemble ist das 2005 unter der Leitung des Lustenauer Musiklehrers Uwe Grabher gegründete „Ottava Rima“, je vier Damen und Herren, die einen weiten Bogen spannen von Madrigalen der Renaissance bis zu Jazzstandards wie „Moon River“.

Überzeugend und klanglich auf hohem Niveau bewältigen sie die heiklen „close harmonies“ in den anspruchsvollen, bis zu achtstimmigen Arrangements. Und liefern bei einem lustigen „Pippi Langstrumpf“-Medley in Showeinlagen auch den nötigen Unernst, der sich schließlich in einem sympathisch ansteckenden Lachanfall einer Sängerin entlädt. Jedenfalls: Die Jury hat richtig entschieden, und man darf ruhig ein bisschen stolz sein auf diese Ensembles.

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