Jungstar Alexander Bösch: Dreifacher Weltmeister im Kutschenfahren

Der erst fünfzehnjährige Rankler Alexander Bösch ist Dreifach-Weltmeister.
Der erst fünfzehnjährige Rankler Alexander Bösch ist Dreifach-Weltmeister.
Rankweil. Welcher Sportler kann von sich aus behaupten, in so jungen Lebensjahren schon alles in seiner Sportart gewonnen zu haben, was es überhaupt zu gewinnen gibt? Diese Frage kann der dreifache Weltmeister im Kutschenfahren, der Rankweiler Alexander Bösch (Gespannfahrverein Montfort) mit einem klaren „Ja“ beantworten.

Der erst fünfzehnjährige Triple-Weltmeister Alexander Bösch, der bei den Welttitelkämpfen der Jahre 2008 und 2004 im Einzel sowie 2006 mit dem österreichischen Team auf dem obersten Treppchen stand, hat in Vorarlbergs Pferdesport wahrlich Geschichte geschrieben. Beim Weltgroßereignis, dass alle zwei Jahre stattfindet hat sich der Rankweiler gegen starke ausländische Konkurrenz aus zwölf Nationen durchgesetzt und wurde auch noch jeweils Tagessieger. Neben seinen drei Weltmeistertiteln im Kutschenfahren wurde Alexander Bösch im Jahre 2006 noch Vizeweltmeister im Einzelbewerb. Die drei Disziplinen im Kutschenfahren ist der Marathon, Hinderniss und die Dressur. Alexander Bösch macht zur Zeit eine Lehre als Pferdehändler im Familienbetrieb bei Vater Kurt im Rankler Reitweg und will 2010 seinen WM-Titel in Ungarn erfolgreich verteidigen.

Derzeit nimmt er bei Turnieren im Springreiten teil und sucht dort eine kleine Abwechslung. Der Dreifach-Weltmeister erhielt von der MGR Rankweil das Jugend-Ehrenzeichen in Gold überreicht. Auch zwei Ehrungen beim Sportministerium in der Bundeshauptstadt Wien haben schon stattgefunden. Vater Kurt Bösch hat schon Siebenmal in der Marktgemeinde Rankweil ein internationales Kutschentreffen auf professioneller Basis organisiert und mustergültig in die Tat umgesetzt. Mit Stefan Bösch (21 Jahre) ist ein zweiter Sohn von Vater Kurt erfolgreich im Pferdesport tätig. Stefan Bösch wurde im Vorjahr Staatsmeister im Pony-Zweispänner und Gesamtsechster der Weltmeisterschaft 2007 in Dänemark. Stefan Bösch hatte in Dänemark Riesenpech, sein Pferd warf einen Kegel um, sonst wäre er dort schon Weltmeister geworden. Stefan nimmt in der S-Klasse (höchste Disziplin) teil. Beifahrer von Stefan Bösch ist Bruder Patrick. Demnächst wird Stefan Bösch als einziger Vorarlberger bei den Weltmeisterschaften im Pony Zweispänner in Münster an den Start gehen und hofft dort auf ein Edelmetall.
(Quelle: Meine Gemeinde Thomas Knobel)

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