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Junge Turnerin schwer gestürzt: Darum kommt es vermehrt zu Unfällen

©Roland Paulitsch, Symbolbild: Frederick Sams
Beim Nationenabend am Donnerstag Abend stürzte eine junge Turnerin schwer. Gymnaestrada-Sprecher Berchtold erklärt, wie es dem Mädchen geht und warum es vermehrt zu Unfällen kommt.
Die Gymnaestrada im Messequartier
Gymnaestrada 2019 eröffnet
Showprogramm in der Messe

Aufgrund eines Unfalles während der Vorstellung musste Donnerstag Abend eine Showeinlage des panamerikanischen Nationenabends in der Messehalle Dornbirn vorzeitig abgebrochen werden. "Es war ein zwölfjähriges brasilianisches Mädchen", erklärt Gymnaestrada-Sprecher Wolfgang Berchtold im VOL.AT-Telefoninterview. "Bei einem Wurf-Teil ist sie offensichtlich schlecht gefangen worden und ist auf den Boden gefallen." Die Rettungskräfte seien vor Ort gewesen und man habe sie ins Krankenhaus gebracht. Dort sei sie über Nacht dabehalten und überwacht worden.

"Es geht dem Mädel gut"

Der Gesundheitszustand der jungen Turnerin sei stabil. "Es geht dem Mädel gut", versichert der Mitorganisator und Pressesprecher des sportlichen Großereignisses. Die 12-jährige Brasilianerin habe noch Glück im Unglück gehabt: Sie sei so gefallen, dass nichts Schlimmeres passieren habe können.

Eines der brasilianischen Mädchen stürzte schwer. ©VOL.AT/Mayer

Entlassung eventuell schon heute

"Es hat von außen offensichtlich ziemlich krass ausgesehen", meint der Gymnaestrada-Sprecher zum Ablauf des Unfalls. Er persönlich sei nicht vor Ort gewesen und habe erst im Nachhinein von dem Unfall erfahren. Die Schnelleinsatzgruppe des Rettungsdienstes (SEG) habe aber Folgendes offiziell mitgeteilt: Dass das Mädchen im Krankenhaus sei, dass es ihm gut gehe und, dass sie eventuell am Freitag schon entlassen werden könne.

Mehr Verletzungen als 2007

Der Unfall am Nationenabend war zwar nicht der einzige, den es bisher auf der Gymnaestrada gab, aber hebt sich trotzdem von den anderen Vorfällen ab: "So etwas krasses oder etwas so auffälliges haben wir eigentlich noch nicht erlebt", gibt Berchtold zu verstehen. Generell würden die Ansprüche an die Turnerinnen und Turner hier eine Rolle spielen: "Bei dieser Breitensportveranstaltung versuchen natürlich alle wieder an die Leistungsgrenze zu kommen, ohne dass ein Wettkampfprinzip herrscht", erklärt der Pressesprecher. Immer wieder würden die Übungen komplizierter und anspruchsvoller, was natürlich auch die Chance einer Verletzung ansteigen lasse: "Wir merken schon, dass die eine oder andere Verletzung mehr ist als zum Beispiel 2007. Aber es ist eben auch so, dass die Leute viel zeigen wollen und in den Vorbereitungen Programme auswählen, die mehr Risiken haben als vielleicht noch vor fünfzehn Jahren", so Wolfgang Berchtold.

Das Team um Doktor Spiegel ist bei der Gymnaestrada im Einsatz. ©VOL.AT/Philipp Steurer

Rettungsteam gut aufgestellt

Wenn es bei der Großveranstaltung zu einer Verletzung komme, sei man dafür gerüstet: "Wir haben wirklich eine super Abteilung rund um Doktor Robert Spiegel", betont Berchtold. "Hier sind wirklich tolle Leute im Einsatz." Das Medizincenter sei optimal ausgerüstet und die Hilfeleistungen seien bestens. "Es gibt glaube ich nirgendwo ein besseres Team als hier bei der Gymnaestrada 2019 in Dornbirn. Hier sind wir wirklich super aufgestellt."

(Red.)

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