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Jungbauernkalender 2008 wird "nackerter"

"2008 wird ein interessantes Jahr", so Laien-Model Edmund , der sich für den Jungbauernkalender in ein Höschen im Superman-Look zwängte.  

Bei dem für die Presse inszenierten Shooting am Donnerstag am Wiener Stadtrand kündigte auch der diesjährige Fotograf an: „Der Kalender wird wesentlich freizügiger als in den vergangenen Jahren“, so Oliver Gast aus Deutschland und setzte im APA-Interview hinzu: „Etwas nackerter.“

Mit kunterbunten, knappen Outfits, zentimeterhohen Stöckelschuhen, frechen Kopfbedeckungen und speziellen Belichtungstechniken setzt der international tätige Fotograf die zwölf Landmädchen und ihre männlichen Lederhosen-Pendants in Szene. Auch heuer soll der Kalender wieder zeigen, dass in den biederen Gummistiefeln „fesche junge Leute“ stecken, „die etwas auf dem Kasten haben“, wie Elisabeth Köstinger, Obfrau der Österreichischen Jungbauernschaft, vor den Journalisten meinte.

Rund 1.000 junge Österreicher mit (mehr oder weniger) „engem Bezug zum ländlichen Raum und Bauernstand“ haben sich heuer beworben. Auch die knapp 19-jährige Sandra aus dem steirischen Murau wollte „einmal im Rampenlicht stehen“. Ihr Shooting hat die Tochter eines Milchbauern schon absolviert und zeigte sich „ganz zufrieden“ mit dem Resultat. Model-Ambitionen hege die angehende Bäuerin allerdings nicht.

Ganz im Gegensatz zu dem 36-jährigen Gerald aus Niederösterreich, der sich mit freiem Oberkörper in knackigen kurzen Jeans sichtlich wohl fühlte. „Das ist ja praktisch meine tägliche Arbeitskleidung“, meinte der zweifache Familienvater und aktive Bauer aus dem Waldviertel zur APA. Modeln wäre für ihn „eine interessante Herausforderung, aber ganz ausziehen würde ich mich nicht.“ Für Sonja-Maria (18) von einem Bergbauernhof aus dem Salzburger Pongau galt es, eine gewisse Hemmschwelle zu überwinden: „Aber der Kalender ist ästhetisch und ich muss mich für meinen Körper nicht schämen.“

Zufrieden mit seinen Schützlingen zeigte sich auch Oliver Gast, der bereits in New York und für Firmen wie Palmers, adidas, Audi und BMW tätig war: „Ich hatte sehr motivierte Modelle, die am Ende immer noch mehr machen wollten“, berichtete er von bereits absolvierten Aufnahmen in Tirol und Salzburg. Auf den Kalenderblättern 2008 werden die Jungbauern an verschiedensten Orten Österreichs Erotik versprühen – unter anderem beim Kühe melken, verriet der Fotograf. Noch im Juli entstehen in Niederösterreich Bilder für die Sommer-Monate.

Die erste Ausgabe des Jungbauernkalenders erschien für das Jahr 2001. Die 2.000 aufgelegten Stück der Girls-Edition waren innerhalb von drei Tagen ausverkauft. Ein Jahr später gab es die erste Männer-Version und 2006 expandierte der “österreichische Pirelli-Kalender“ mit einer Bayern-Ausgabe nach Deutschland.

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