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Juliana Troy zum Gedenken

Symbolfoto
Symbolfoto ©VN

Egg. Hilda Juliana Willi, geboren als viertes von acht Kindern in Egg-Hof, ist heimgekehrt zu Gott, dem sie ihr Leben lang vertraute. Als talentierte und fleißige Schülerin hatte sie den Wunsch, Lehrerin zu werden. Sie las gerne Bücher, war beim Zeichnen und Malen für ihre kleineren Geschwister eine gute Hilfe. Temperamentvoll und friedfertig, zwei Eigenschaften, die sich bei ihr nicht ausschlossen, sondern ergänzten; Kraft und Temperament kamen ihr zugute, als sie während des Krieges oft Männerarbeit verrichten musste, daheim, in den Vorsäßen und Alpen. In verschiedenen Haushalten, in der “Krone” in Hittisau und in der Hutfabrik wusste man ihre Arbeit und ihr Können zu schätzen. Vor 56 Jahren gab Jule, wie sie genannt wurde, ihrem Tone Troy vom Weiler Pfister das “Ja fürs Leben”. In ihrem Heim bei der Säge, wo sie dann ein eigenes Haus bauten, wuchsen ihre vier Kinder auf. Auch auswärtige Schüler des Egger Gymnasiums fanden bei ihr vorübergehend ein Zuhause. Gastfreundschaft wurde im Hause Troy großgeschrieben. Jule vermietete Zimmer an Feriengäste und hielt manche der Beziehungen bis zuletzt aufrecht. Familienfeiern, Konzerte und Tanzveranstaltungen besuchte sie gerne mit ihrem Tone, mit dem sie vor gut sechs Jahren die goldene Hochzeit feiern konnte. Ihre fünf Enkel liebten das Säle sehr und freuten sich über manchen Jass und viele schöne gemeinsame Stunden. Großzügig, hilfsbereit, tolerant, geradlinig sind nur einige der Eigenschaften, mit denen man Jule charakterisieren kann. Als ihr Gatte mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen hatte, stand sie ihm bei, solange sie es vermochte. Im letzten Halbjahr war sie es dann selbst, die Hilfe brauchte, die sie von Schwiegertochter Maria und Sohn Arnold, unterstützt durch den Mobilen Hilfsdienst und den Krankenpflegeverein, fürsorgend bekam. Die Totenwache und die Verabschiedung gestalteten Angehörige und Verwandte textlich und musikalisch mit. Pfarrer Friedl Kaufmann zeigte in der Predigt auf, wie sehr Jules Leben nach dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe aufgebaut war – ein Geben und Nehmen in Liebe. Nun dürfen wir sie geborgen wissen in Gottes Hand.

Quelle: VN-Chronik

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