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Julian Knowle war chancenlos

Der erste von fünf Österreichern ist am Auftakttag der mit 682.750 Euro dotierten BA-CA-Trophy in Wien ausgeschieden. Julian Knowle war wie erwartet gegen den als Nummer sechs gesetzten Guillermo Canas chancenlos.

Der Harder unterlag nach 78 Minuten mit 2:6,4:6. „Für die wenigen Einzel, die ich heuer in den Beinen habe, war das kein gutes Los”, meinte Knowle. Der Doppel-Spezialist war von Beginn weg chancenlos gegen den Weltranglisten-26., der heuer schon die Turniere in Stuttgart, Umag und vor kurzem Shanghai für sich entschieden hat. Der 30-jährige Vorarlberger, der im Einzelranking auf Platz 255 zurückgefallen ist, lag bereits nach neun Minuten nach zwei Breaks mit 0:3 zurück. Zwar konnte er bei 1:5 zwei Satzbälle abwehren, nach 34 Minuten war aber Satz eins vorbei. „Im ersten Satz hat er mich überrollt, im zweiten ging es dann ein bisserl besser. Wenn ich nicht sehr gut serviert habe, dann konnte ich keine ’freien’ Punkte machen”, so Knowle, der den Opticourt-Belag in Wien als schneller als in den vergangenen Jahren einstufte.

Für Knowle ist Wien freilich noch nicht abgehakt, spielt der Wimbledon-Doppelfinalist doch mit Nenad Zimonjic auch im Doppel. „Ich hoffe, dass wir hier am Sonntag im Finale stehen. Wir können jeden schlagen, es ist ein gutes, ausgeglichenes Feld”, erklärte der Vorarlberger, der mit Zimonjic nach Wien noch in Madrid, St. Petersburg und Paris aufschlägt. Fragen nach dem möglichen Ende seiner Einzel-Karriere wollte Knowle nicht hören. „Ich werde nach Paris noch einige Challenger spielen, um mein Einzelranking wieder zu verbessern. Ich will das Einzel noch nicht aufgeben.” Mit guten Resultaten will er auch 2005 wieder bei den großen Turnieren Qualifikation spielen.

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